Pflegekrise: Finanzkollaps droht, Vertrauen schwindet ( Finanztrends)
18 Mar
Die deutsche Pflegeversicherung steht vor dem finanziellen Kollaps. Während Verbände vor einer Pleite warnen, zweifelt eine Mehrheit der Bürger, im Alter ausreichend versorgt zu sein. Alarmruf der Wohlfahrtsverbände: System steht vor dem Aus Die Soziale Pflegeversicherung ist akut gefährdet. Das zeigen die Zahlen, die Diakonie Deutschland und der Deutsche Evangelische Verband für Altenarbeit und Pflege (DEVAP) am Montag veröffentlichten. Demnach erzielte die Kasse im vergangenen Jahr nur dank eines staatlichen Kredits von 3,2 Milliarden Euro einen minimalen Überschuss. Ohne diese Stütze hätte ein Defizit von 2,8 Milliarden Euro gestanden. Die Verbände fordern eine radikale Systemänderung. Ihr Vorschlag: ein „Sockel-Spitze-Tausch“ . Dabei würden die Eigenanteile der Pflegebedürftigen gedeckelt, während... » Weiterlesen
Android-Sicherheitskrise: 129 Lücken und aktive Angriffe zwingen zum Handeln ( Fin...
18 Mar
Unternehmen weltweit müssen ihre Android-Geräte bis 24. März gegen eine Rekordzahl kritischer Sicherheitslücken absichern. Im Zentrum steht eine bereits aktiv ausgenutzte Schwachstelle in Qualcomm-Chips, die über 230 Modelle betrifft. Notfall-Patches für Android-Geräte Die Welle von 129 Sicherheitslücken , die zwischen dem 16. und 17. März 2026 öffentlich wurden, stellt IT-Abteilungen vor eine Mammutaufgabe. Die US-Cybersicherheitsbehörde CISA hat für Bundesbehörden eine Frist bis zum 24. März gesetzt – ein Druck, der auch auf europäischen Unternehmen lastet. Aus routinemäßigen Updates wurde über Nacht ein kritischer Sicherheitsvorfall . Anzeige Angesichts der aktuellen Rekordzahl an Sicherheitslücken ist ein proaktiver Schutz für Android-Smartphones wichtiger denn je. Dieser kostenlose Ratgeber zei... » Weiterlesen
EU verschärft Digital-Regeln: KI-Gesetz verzögert, Cyber-Resilienz rückt in den Fo...
18 Mar
Die europäische Digitalpolitik steckt in einem Spannungsfeld: Während die EU die Regeln für Künstliche Intelligenz großzügiger staffelt, treibt sie gleichzeitig die Cybersecurity mit harten Deadlines voran. Für Unternehmen bedeutet das eine komplexe Doppelbelastung. Am 16. März 2026 einigte sich der EU-Rat auf seine Position zum sogenannten Digital-Omnibus-Paket . Der Kern: Die Fristen für die Umsetzung des KI-Gesetzes (AI Act) werden nach hinten verschoben. Anforderungen an eigenständige Hochrisiko-KI-Systeme gelten nun erst ab dem 2. Dezember 2027. Für in Produkte eingebettete Hochrisiko-KI verlängert sich die Frist sogar bis zum 2. August 2028. Anzeige Da die Fristen für Hochrisiko-KI-Systeme zwar verschoben wurden, die grundlegenden Dokumentationspflichten aber bestehen bleiben, ist eine frühzei... » Weiterlesen
EuGH-Urteil erschüttert Kirchen-Arbeitsrecht in Deutschland ( Finanztrends)
18 Mar
Ein historisches EuGH-Urteil zum Kirchenaustritt trifft deutsche Personalabteilungen mitten in der heißen Phase der Betriebsratswahlen und kurz vor der EU-Transparenzpflicht für Gehälter. Die Personalverantwortlichen stehen vor einer beispiellosen Rechtslage. Am 17. März 2026 hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) eine Grundsatzentscheidung gefällt, die das Arbeitsrecht kirchlicher Arbeitgeber in Deutschland auf den Kopf stellt. Das Urteil besagt: Ein formeller Kirchenaustritt eines Mitarbeiters darf für kirchliche Träger von Krankenhäusern, Kindergärten oder Caritas-Einrichtungen nicht mehr automatisch eine Kündigung rechtfertigen. Jeder Fall muss nun individuell geprüft werden. Anzeige Die aktuelle Rechtsprechung zwingt Arbeitgeber dazu, bestehende Klauseln und Kündigungsroutinen sofort rechtlich... » Weiterlesen
GVP-Tarifwerk: Einheitlicher Mantel für Zeitarbeit startet 2026 ( Finanztrends)
18 Mar
Die Zeitarbeit in Deutschland tritt 2026 in eine neue Ära. Seit dem 1. Januar gilt das einheitliche GVP-Tarifwerk , das die alten Regelwerke der Verbände iGZ und BAP ablöst. Für rund 650.000 Leiharbeiter bedeutet das mehr Geld, modernere Verträge und klare Regeln. In einer Zeit des Fachkräftemangels soll der neue Rahmen die Balance zwischen Flexibilität für Unternehmen und Sicherheit für Beschäftigte neu justieren. Ein historischer Schritt zur Vereinheitlichung Jahrelang prägten zwei parallele Tarifverträge das Bild: den des iGZ und den des BAP. Mit der Fusion ihrer Trägerverbände zum Generalverband der Personaldienstleister (GVP) war der Weg frei für einen gemeinsamen Standard. Das neue GVP-Tarifwerk beseitigt die alten Unterschiede und schafft einen klaren, einheitlichen Rechtsrahmen für die gesamt... » Weiterlesen
31.07.24
global market. 7 Monate 2024 sind vorbei und die Wiener Börse hat in diesen sieben Monaten mehr Handelsvolumina verbuchen können als in den ersten 7 Monaten 2023, der Zuwachs ist im einstelligen Prozentbereich, aber immerhin. Auch im früher stark promoteten global market ist es erstmals seit Jahren wieder etwas nach oben gegangen, im Gesamtjahr 2021 lag dort das Jahresvolumen noch bei 5,5 Mrd. (das ist ca. ein Monatsumsatz im Prime Market), 2022 waren es nur noch 1,3 Mrd.. und 2023 gab es sogar den Fall unter die Mrd. Euro. In den ersten sieben Monaten 2024 ist es wieder leicht nach oben gegangen, ob die Mrd. End of Year wieder erreicht werden kann, ist aber unklar. Es gibt zwar im global market günstige Konditionen, aber die Broker stellen Wien bei den internationalen Aktien nicht so in die Pole Position und die Markttiefe könnte natürlich ebenfalls besser sein. Keine einfache Aufgabe, diese wichtigste Aktienfacette im Vienna MTF, denn es geht immerhin um die wichtigsten Aktien der Welt. Ich bin ja der Meinung, dass das Tagesgeschäft viel mehr promotet gehört, davon würde auch der global market profitieren.
17.07.24