18.05.2016 14:19:  Gold: Da bahnt sich was an (Christian Henke)

Von über 1.900 USD im Spätsommer 2011 ging es bis Ende des zurückliegenden Jahres in Richtung der psychologischen Marke bei 1.000 USD abwärts. Im Januar konnte dann der Preisrückgang aufgehalten und eine Gegenbewegung eingeleitet werden. Mit dem Sprung über die horizontale Widerstandslinie bei 1.268/1.275 USD wurde die Bodenbildung erfolgreich abgeschlossen.

Der Grundstein für die nun erfolgte Trendumkehr wurde im Februar mit dem Bruch der mittelfristigen Abwärtstrendlinie nach oben gelegt. Die Annahme weiter steigender Notierungen wird durch zwei gleitende Durchschnitte untermauert. Im Big Picture auf Monatsbasis sind die gewichteten 10- und 20-Monats-Glättungslinien zu sehen. Ende April kreuzte der kürzere Durchschnitt die längerfristige Glättungslinie von unten nach oben. Damit wurde auf dieser Zeitebene ein neues Kaufsignal generiert.

Aus charttechnischer Sicht besteht für den Goldpreis nun weiteres Aufwärtspotenzial bis zur waagerechten Trendlinie bei 1.430 USD. Knapp darüber verläuft im Langfristchart der aus dem Jahr 2011 stammende Abwärtstrend bei aktuell 1.445 USD. Hierbei wurde der Höchststand von September 2011 mit dem Zwischenhoch von Oktober 2012 verbunden.

Zurzeit läuft eine Korrektur. Dabei wird die erwähnte Trendlinie bei 1.268/1.275 USD getestet. Bei einem Monatsschlusskurs darunter könnte es gen Süden bis zu den genannten beiden gleitenden Durchschnitten bei momentan 1.199 bzw. 1.177 USD gehen. Bei derzeit 1.179 USD ist im Monatschart der langfristige Aufwärtstrend auszumachen.

Im Original hier erschienen: Gold: Da bahnt sich was an


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Gold, Nuggets http://www.shutterstock.com/de/pic-115609993/stock-photo-a-mound-of-gold-on-a-old-wooden-work-table.html, (© www.shutterstock.com)


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Christian Henke

Senior Market Analyst - IG Germany/Austria

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