ATX-Trends: Rosenbauer, AT&S, OMV, Semperit ...

Aus den Morning News der Wiener Privatbank: "Die Wiener Börse hat gestern Mittwoch deutlich Boden gutgemacht. Der ATX beendete den Tag mit einem starken Plus von 1,90 Prozent bei 3119,36 Punkten. Auch an anderen Börsen in Europa ging es nach oben. Die Handelsaktivität dürfte aber vor den nahenden Feiertagen und dem Jahreswechsel deutlich zurückgehen, hieß es. Starke Nachfrage gab es in den beiden Ölwerten. Aktien des Ölfeldausrüsters Schoeller-Bleckmann stiegen um 3,0 Prozent und waren damit die größten Gewinner im Prime Market. Die Titel des Ölkonzerns  OMV legten nach der Meldung eines Kernaktionärswechsels um 2,1 Prozent zu.  Auch an anderen Börsen fanden sich Ölwerte am Mittwoch vor dem Hintergrund von Ölpreisanstiegen unter den Gewinnern. Unterstützend für die Rohölpreise werteten Marktbeobachter die jüngste Entwicklung der US-Öllagerdaten. Das American Petroleum Institute meldete zuletzt einen deutlichen Abbau der landesweiten Rohölbestände.

Bei der OMV kamen zu dem positiven Branchentrend auch mehrere Nachrichten. Der langjährige OMV-Aktionär aus Abu Dhabi, der Staatsfonds Mubadala, verkauft seinen Anteil innerhalb des Emirats an die Abu Dhabi National Oil Company (ADNOC), gab der emiratische Ölkonzern bekannt. Mit 24,9 Prozent der Anteile wird ADNOC damit zum zweitgrößten OMV-Aktionär. Dem norwegischen Energieministerium zufolge will die OMV zudem gemeinsam mit Partnern fast 900 Millionen Euro in die Erschließung neuer Gasvorkommen in Norwegen investieren. Stark gesucht waren am Mittwoch die Aktien von Lenzing. Die Titel des Faserherstellers konnten sich aber trotz eines deutlichen Aufschlags von 4,2 Prozent nur teilweise von ihrem Kurseinbruch am Vortag erholen. Bei größeren Umsätzen gesucht waren die Aktien der ATX-Schwergewichte Erste Group und Voestalpine und legten jeweils rund 2,6 Prozent zu. Die größten Gewinner im Prime Market waren Rosenbauer mit einem Plus von 5,3 Prozent. Gewinne von über drei Prozent verbuchten EVN und AT&S. Unter den größeren Verlierern fanden sich Semperit mit einem Minus von 2,4 Prozent. Die Semperit-Aktien hatten am Freitag stark zugelegt, nachdem der Konzern den Verkauf seines Medizingeschäft an einen asiatischen Handschuhhersteller angekündigt hatte.



(22.12.2022)



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Mario Tunkowitsch

Research Wiener Privatbank

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