SoftBank hat heute einen unbesicherten Überbrückungskredit über 40 Milliarden Dollar abgeschlossen — und setzt damit seine Strategie fort, sich tief in das KI-Ökosystem einzugraben. Das Ziel: eine Folgeinvestition in OpenAI, die SoftBanks Gesamtengagement bei dem KI-Entwickler auf 64,6 Milliarden Dollar treiben wird.
Das Kreditkonsortium umfasst JPMorgan Chase, Goldman Sachs, Mizuho Bank, SMBC und MUFG Bank. Der Kredit läuft bis zum 25. März 2027 und ist unbesichert — SoftBank hinterlegt also keine Vermögenswerte als Sicherheit. Der Großteil der Mittel fließt in eine 30-Milliarden-Dollar-Beteiligung an OpenAI über den Vision Fund 2, ein Abkommen, das bereits im Februar 2026 vereinbart wurde. Der Rest ist für allgemeine Unternehmenszwecke vorgesehen.
Nach Abschluss der Transaktion hält SoftBank rund 13 Prozent an OpenAI.
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Die Investition ist Teil einer umfassenderen Strategie von Konzernchef Masayoshi Son. Neben dem OpenAI-Engagement treibt SoftBank das sogenannte „Stargate"-Projekt voran, das bis zu 500 Milliarden Dollar für KI-Infrastruktur in den USA über vier Jahre vorsieht. Eine separate Initiative über 100 Milliarden Dollar wurde Ende 2024 angekündigt.
Parallel dazu modernisiert SoftBank seine Telekommunikationsinfrastruktur in Japan. Ein mehrjähriger Rahmenvertrag mit Ericsson soll das Kernnetz upgraden — mit Blick auf den wachsenden Datenbedarf durch KI-Anwendungen und die nächste Mobilfunkgeneration. Finanzielle Details wurden nicht offengelegt.
Der Kredit verschafft SoftBank die nötige Liquidität, ohne kurzfristig neue Aktien ausgeben zu müssen. Auf der anderen Seite steht OpenAI vor der Aufgabe, die massiven Kapitalzuflüsse in nachhaltige Erträge umzumünzen. Ein erster Anhaltspunkt: Der kürzlich gestartete Werbepilot in ChatGPT erreichte binnen sechs Wochen einen annualisierten Umsatz von 100 Millionen Dollar — ein Hinweis darauf, dass OpenAI seine Einnahmequellen aktiv diversifiziert.
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