Donald Trump plant radikale Steuersenkungen und eine protektionistische Handelspolitik. Das wirtschaftspolitische Programm des Immobilienmilliardärs erinnert dabei zumindest in der Steuerpolitik an einen früheren US-Präsidenten. In dessen Amtszeit konnten sich die wichtigsten Aktienindizes ungefähr verdoppeln.
Der anfängliche Schock über den Wahlsieg von Donald Trump bei der US-Präsidentschaftswahl ist schnell wieder verflogen. Nachdem der Dow-Future im vorbörslichen Handel zeitweise mehr als 800 Punkte im Minus notierte, konnten die wichtigsten Indizes nun sogar deutlich ins Plus drehen.
Mehr und mehr rückt nun in den Fokus, was die Politik von Trump für die Märkte tatsächlich bedeuten könnte. Das wirtschaftspolitische Programm von Trump umfasst zwei große Themen: Radikale Steuersenkungen und eine protektionistische Handelspolitik. Während der letztgenannte Punkt mit möglichen Strafzöllen gegen Länder wie China und Mexiko die Geschäftsmodelle vieler Unternehmen auf den Kopf stellen dürfte und in seiner Tragweite noch gar nicht ganz abgeschätzt werden kann, hat die Wirtschaftspolitik Trumps auch zahlreiche Aspekte, die positiv auf die Märkte wirken könnten:
Obwohl die Steuersenkungen und höheren Infrastrukturausgaben vor allem über Schulden finanziert werden sollen, könnten sie die Wirtschaft in den USA und darüber hinaus deutlich beleben. Die Steuerpläne von Donald Trump erinnern an die Wirtschaftspolitik von Ronald Reagan („Reaganomics“), der während seiner Amtszeit von 1981 bis 1989 den Spitzensteuersatz von 70 Prozent auf 33 Prozent reduzierte und so das US-Wirtschaftswachstum deutlich belebte.
Der S&P 500 konnte sich in der Amtszeit von Reagan mehr als verdoppeln, wie die folgende Grafik zeigt:

Es bleibt abzuwarten, welche Punkte seines wirtschaftspolitischen Programms Trump überhaupt umsetzen kann. Klar ist aber, dass sein Programm Licht und Schatten für die Börsen bedeuten dürfte.
Autor: Oliver Baron, Finanzmarktanalyst bei GodmodeTrader.de.
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