Aus den Morning News der Wiener Privatbank: "Die Wiener Börse hat am Montag mit Kursverlusten geschlossen. Der ATX fiel 0,92 Prozent auf 3.091,32 Einheiten. Die Angst der Investoren vor einer Ausweitung des Nahost-Konflikts drückte auch das internationale Börsenumfeld zu Wochenbeginn ins Minus. Die Hamas hatte am Samstag damit begonnen, Israel von Gaza aus mit Raketen anzugreifen. Die USA verlegten als Reaktion auf den Konflikt einen Flugzeugträger und weitere Kriegsschiffe in das östliche Mittelmeer. Israel ordnete die Abriegelung des Gazastreifens an und mobilisierte 300.000 Reservisten. Aktuelle Wirtschaftsdaten aus Europa rückten in den Hintergrund: Die Wirtschaftsstimmung im Euroraum hat sich im Oktober leicht eingetrübt. Der vom Analyseinstitut Sentix erhobene Konjunkturindikator fiel um 0,4 Punkte auf minus 21,9 Zähler. Analysten hatten im Schnitt mit einer deutlicheren Eintrübung auf minus 24,0 Punkte gerechnet. Die deutsche Industrie entwickelt sich weiter schwach. Im August ging die Gesamtproduktion gegenüber dem Vormonat um 0,2 Prozent zurück, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Analysten hatten im Schnitt einen Rücksetzer um 0,1 Prozent erwartet.
Europaweit waren Aktien aus dem Öl- und Gassektor gut nachgefragt, da die Ölpreise mit Aufschlägen auf den schweren Angriff der islamistischen Hamas reagiert haben. Unter den heimischen Branchenvertretern zogen Schoeller-Bleckmann um 1,4 Prozent an und zählten damit zu den wenigen Gewinnern. OMV schlossen nach Bekanntgabe eines Trading Updates 0,5 Prozent befestigt. Das Unternehmen förderte im dritten Quartal weniger Öl- und Gas als ein Jahr zuvor - die Gesamtproduktion ging um 4,5 Prozent auf
364 000 Fass pro Tag zurück. Die Produktion in Russland wird dabei schon seit März 2022 nicht mehr berücksichtigt. Laut dem am Montag veröffentlichten Trading Update lag der durchschnittliche Brent-Preis im dritten Quartal bei 86,75 US-Dollar pro Barrel, verglichen mit 78,05 Dollar im Vorquartal. Vor einem Jahr lag der Durchschnittspreis noch bei 100,84 Dollar. Keine einheitliche Richtung fanden zu Wochenbeginn die Bankwerte. Während Erste Group-Papiere um klare 2,2 Prozent einbüßten, konnten sich Raiffeisen um 0,8 Prozent steigern. Bawag schlossen um 0,5 Prozent tiefer. Zu den größten Verlierern in Wien zählten AT&S, die in einem schwachen europäischen Tech-Sektor einen Abschlag von 3,7 Prozent hinnehmen mussten. Mayr-Melnhof büßten 3,6 Prozent an Wert ein und EuroTeleSites rutschten um 4,9 Prozent ab.
» Börse-Inputs auf Spotify zu u.a. Alibaba, ...
» Onboarding wird zur digitalen Pflichtaufga...
» ATX-Trends: OMV, Lenzing, SBO ...
» Gezieltes Training hält Knie und Hüfte mob...
» Nahrungsergänzungsmittel: Markt boomt, Ver...
» Apollo Silver Aktie: Calico-Update ignorie...
» Hap Seng Plantations Aktie: Zahltag rückt ...
» Demire Aktie: Radikaler Sparkurs greift ( ...
» SMI: Energiekrieg lässt Schweizer Börse ab...
» Eldorado Gold Aktie: Rückschlag in Grieche...
» ATX-Trends: OMV, Lenzing, SBO ...
Aus den Morning News der Wiener Privatbank: "Der Wiener Aktienmarkt hat gestern Donnerstag die E...
» ATX-Trends: Semperit, Bawag, RBI, Porr, St...
Aus den Morning News der Wiener Privatbank: "Die Wiener Börse hat gestern Mittwoch erneut f...
» ATX-Trends: FACC, OMV, Mayr-Melnhof ...
Aus den Morning News der Wiener Privatbank: "Die Wiener Börse hat gestern Dienstag mit eine...
» ATX-Trends: Post, AT&S, VIG, RBI ...
Aus den Morning News der Wiener Privatbank: "Die Wiener Börse hat sich nach drei negativen ...
» ATX-Trends: Uniqa, Polytec, OMV ...
Aus den Morning News der Wiener Privatbank: "Der Krieg der USA und Israels gegen den Iran und di...