Demire schließt das Geschäftsjahr 2025 planmäßig ab, zahlt für die finanzielle Stabilität jedoch einen hohen Preis. Während gezielte Immobilienverkäufe die Bilanz entlasten, schrumpfen Mieterträge und Gewinnprognosen für das laufende Jahr spürbar zusammen. Das Unternehmen setzt nun alles auf eine schlankere Struktur.
Die Mieterträge sanken im Jahr 2025 auf 53,5 Millionen Euro, nachdem im Vorjahr noch 65,3 Millionen Euro in den Büchern standen. Dieser Rückgang ist das Resultat einer bewussten Verkleinerung des Bestandes, um Liquidität zu schaffen. Ein wichtiger Treiber für das operative Ergebnis war die strikte Kostendisziplin: Die Verwaltungskosten fielen im Jahresvergleich um fast 28 Prozent auf 10,0 Millionen Euro.
Der operative Gewinn (FFO I) landete mit 10,1 Millionen Euro am oberen Ende der im Dezember angepassten Zielspanne. Dass der Nettoverschuldungsgrad (Net-LTV) mit 41,8 Prozent weitgehend stabil blieb, verdankt das Unternehmen der konsequenten Veräußerung von Objekten. Im Jahr 2025 verkaufte Demire neun Immobilien für insgesamt 46,6 Millionen Euro. Dieser Kurs setzte sich im ersten Quartal 2026 mit weiteren Verkäufen im Volumen von 17,5 Millionen Euro fort.
Die Prognose für das laufende Jahr dämpft die Erwartungen an eine schnelle Erholung. Durch die verkleinerte Basis schrumpfen die Ertragskennzahlen weiter:
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Die deutliche Senkung der FFO-Erwartung auf die Nulllinie zeigt, wie stark die Zinslast und die geringeren Mieteinnahmen das Ergebnis belasten. Parallel dazu baut das Unternehmen die Führungsebene um. Ralf Bongers wird den Vorstand zum 31. März 2026 verlassen. Die verbleibende Führung konzentriert sich nun darauf, den Wert des verbliebenen Portfolios von rund 0,9 Milliarden Euro zu sichern.
Anleger reagierten auf die Veröffentlichung zunächst mit einem leichten Kursplus. Das Augenmerk richtet sich nun auf die Hauptversammlung im Mai, auf der das Management Details zur Strategie für die zweite Jahreshälfte vorlegen muss.
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