Rückenwind kam vor allem von einem schwächelnden Euro zum US-Dollar. Auch heute sieht es auf dem Frankfurter Börsenparkett nach steigenden Notierungen aus. Infolge positiver Vorgaben von der Wall Street sehen wir den DAX zur Stunde bei 10.158 Zählern. US-Banken hatten am Vortag von einer möglichen Zinserhöhung im Juli profitiert und Dow Jones & Co. beflügelt.
Das heimische Börsenbarometer nähert sich im Augenblick im Wochenchart der oberen Trendlinie des seit April 2015 intakten Abwärtstrendkanals bei 10.165 Punkten. Damit ist es weiter aufwärts in Richtung der nächsten Chartmarke bei 10.730 Zählern gehen kann, sollte der genannte Widerstand signifikant überwunden werden. Ein Schlusskurs oberhalb der Trendkanallinie am Ende dieser Handelswoche wäre für dieses Vorhaben sehr hilfreich.
Beim EUR-USD wird momentan der gewichtete 200-Tage-Durchschnitt bei 1,1145 USD getestet. Gelingt dies, könnte es zu einer technischen Gegenbewegung bis in den Bereich bei 1,1360 USD gehen. Zulegen konnte zuletzt der Ölpreis der Sorte WTI. Mit aktuell 49,30 USD nähert sich das "schwarze Gold" der psychologischen Marke bei 50,00 USD je Barrel.