Infolgedessen wurde die waagerechte Trendlinie bei 44,76 USD signifikant nach unten durchbrochen. Im Augenblick bewegen sich die Notierungen des „schwarzen Goldes“ in Richtung der unteren Trendlinie des kurzfristigen Abwärtstrendkanals bei momentan 42,40 USD. Allerdings handelt es sich hierbei um eine nicht allzu stabile Unterstützung. Vielmehr könnte nun die Schiebezone bei 41,25/40,65 USD ins Visier der technisch orientierten Anleger geraten. Der seit Januar dieses Jahres intakte Aufwärtstrend bei momentan 39,50 USD ist dagegen noch recht weit entfernt.
Die genannten Chartmarken könnten durchaus angesteuert werden. Die gewichteten 10- und 20-Tage-Durchschnittslinie weisen derzeit gen Süden. Zudem wurde zuletzt die übergeordnete 200-Tage-Glättungslinie unterschritten. Der oft beachtete und zitierte Trendfolgeindikator zeigt weiterhin nach oben und könnte den Ölpreis der Sorte WTI letztendlich wieder gen Norden ziehen.