Nach einem kurzen Schwächeanfall zu Beginn des neuen Börsenjahres 2016 konnte das besagte Aktienbarometer anschließend Boden gut machen. Zeitweise waren die Rekordstände bei 2.120/2.137 Punkten greifbar nahe. Allerdings bereitet dem S&P 500 der immer noch intakte Abwärtstrend bei 2.109 Zählern Probleme.
Ein Sprung über die genannten Widerstände könnte durchaus noch eine Weile auf sich warten lassen. Vor allem die gewichteten 50- und 100-Wochen-Durchschnittslinien mahnen zur Vorsicht. Die kürzere Glättungslinie hatte Mitte Januar dieses Jahres die längere Durchschnittslinie von oben nach unten gekreuzt. Dabei handelt es sich um ein mittelfristiges Verkaufssignal. Letztmalig hatten beide Glättungslinie im März 2008 vor fallenden Notierungen gewarnt.
Die gewichteten 100- und 50-Wochen-Durchschnitte bei aktuell 2.032 bzw. 2.016 Punkten fungieren derzeit als Unterstützungen. Darunter liegt im Wochenchart die alt bekannte Trendlinie und psychologische Marke bei 2.000 Zählern.