Angeschoben wird der DAX von den US-Indizes Dow Jones Industriel und S&P 500, die erst kürzlich neue Rekordhochs erreicht haben.
Eine altbekannte Chartmarke ist nun wieder in den Mittelpunkt des Interesses gerückt, nämlich die 10.000-Punkte-Marke. Ein Widerstand, der vielen Marktteilnehmern in der jüngsten Vergangenheit Respekt eingeflößt hat. Aber dies ist das einzige Bollwerk auf dem Weg in höhere Kursgefilde. Vor allem der übergeordnete und seit April 2015 intakte Abwärtstrend bei aktuell 10.570 Zählern ist ein betonharter Widerstand. Zuvor liegen im Tageschart mit den Fibonacci-Retracements bei 10.066 Punkten (50,0%) und 10.389 Zählern (38,2%) zwei weitere dicke charttechnische Brocken.
Aus charttechnischer Sicht geben der genannte Abwärtstrend sowie die fallende gewichtete 200-Tage-Durchschnittslinie derzeit die allgemeine Marschrichtung vor. Folglich könnte es bei einem neuerlichen Schwächeanfall in Richtung der zuletzt übersprungenen oberen Abwärtstrendkanallinie bei momentan 9.840 Punkten und dem 61,8%-Fibonacci-Niveau bei 9.742 Zählern gehen.