Gegenwind kam zuletzt von den Notenbanken in den Vereinigten Staaten und Japan. Dass die Währungshüter der Federal Reserve nicht an der Zinsschraube drehen würden, wurde allgemein erwartet. Für Enttäuschung sorgte hingegen die Notenbank in Tokio. Eine weitere Lockerung der Geldpolitik wird es vorerst nicht geben.
Ausblick
Highlight der kommenden Woche ist der US-Arbeitsmarktbericht am Freitag. Einen Tag zuvor werden die Beschäftigungszahlen des privaten Datenanbieters ADP veröffentlicht. Des Weiteren stehen auf der Konjunkturseite die Einkaufsmanagerindizes aus Deutschland sowie der Eurozone zur Veröffentlichung an. Die Berichtssaison in Deutschland und Europa geht in der nächsten Woche munter weiter. Dax-Konzerne wie Infineon, Commerzbank, Fresenius, FMC, adidas und Beiersdorf werden ihre Quartalsberichte präsentieren.
In den letzten Stunden des heutigen Handelstages baut der DAX seinen Verlust aus und verzeichnet aktuell ein Minus von 1,8% auf 10.127 Punkte. Der EUR-USD legt den Vorwärtsgang ein und notiert momentan oberhalb der Marke bei 1,14 USD. Deutlich aufwärts geht es auch beim Goldpreis. Das gelbe Edelmetall ist zur Stunde 1.278 USD je Feinunze wert.