Gleichzeitig ist der Euro zum US-Dollar über den charttechnischen Widerstand bei 1,1514 USD gestiegen. Letztendlich zu viele schlechte Nachrichten für den deutschen Leitindex. Der DAX musste daraufhin den Rückzug antreten und ist unter die psychologische Unterstützung bei 10.000 Punkten gerutscht. Damit hat sich die technische Verfassung wieder eingetrübt.
Aktie im Blick
Commerzbank musste im ersten Quartal 2016 einen Gewinneinbruch hinnehmen. Infineon schnitt im Auftaktquartal zwar ein wenig besser ab als allgemein erwartet, der Ausblick für das Gesamtjahr fiel jedoch skeptisch aus. Der bayrische Automobilhersteller BMW leidet derzeit unter der Nachfrageschwäche in den USA. Dagegen konnten Fresenius und die Dialyse-Tochtergesellschaft FMC, Lufthansa sowie ProSieben die Marktteilnehmer mit ihren Bilanzausweisen überzeugen.
Der DAX hält sich momentan mit 9.960 Punkten um 1,5% in der Verlustzone auf. Der EUR-USD steigt um 0,2% auf 1,155 USD.