Zeitweise ging es für den deutschen Leitindex bis zur ehemaligen psychologischen Unterstützung bei 10.000 Punkten, die nun eine betonharte Widerstandsbarriere ist.
Die Freude darüber wehrte nicht allzu lange. Die Gewinne schmolzen so schnell dahin wie sie entstanden waren. Mit einem Blick auf den Wochenchart sieht der technisch orientierte Anleger auch den Grund dafür. Die „runde“ Zahl bei 10.000 Zählern ist nicht die einzige Hürde auf den Weg gen Norden. Bei momentan 10.157 Punkten verläuft die nachhaltig fallende gewichtete 40-Wochen-Durchschnittslinie. Des Weiteren sind auf dieser Zeitebene bei momentan 10.500 Zählern die obere Trendlinie des seit April 2015 gültigen Abwärtstrendkanals sowie bei derzeit 10.550 Punkten die ehemalige Aufwärtstrendlinie auszumachen.
Der übergeordnete Abwärtstrend in Kombination mit der 40-Wochen-Glättungslinie sprechen derzeit nicht für einen baldigen Trendwechsel. Vielmehr könnte es erneut in Richtung der unteren Trendkanallinie bei momentan 9.400 Zählern gehen. Nächste Etappe auf dem Weg gen Süden wäre dann die Unterseite der wieder aktuellen Schiebezone bei 9.000 Punkten.