Doch ein Sprung darüber blieb aus. Die Rechnung folgte prompt. Für den S&P 500 ging es schließlich abwärts. Infolgedessen hat sich die charttechnische Verfassung verschlechtert.
Im Wochenchart haben wir, ausgehend von der markanten mittelfristigen Aufwärtsbewegung von Oktober 2011 bis Mai 2015, die Fibonacci-Retracements eingezeichnet. Das 23,6%-Level bei 1.888 Zählern musste bereits den Bären überlassen werden. Bislang hält die Unterstützungszone bei 1.807/1.819 Punkten dem Abgabedruck stand.
Oberhalb des genannten 23,6%-Retracements bei 1.888 Zählern könnte eine technische Gegenbewegung eingeleitet werden. Erholungspotenzial bestünde dann bis zum gewichteten 40-Wochen-Durchschnitt bei momentan 1.994 Punkten.
Anschließend besteht jedoch die Gefahr einer Wiederaufnahme der Abwärtsbewegung. Die besagte Glättungslinie hat bereits signifikant gen Süden gedreht. Keine gute Voraussetzung für weiter steigende Notierungen.
Bei einem Rutsch unter die Preisspanne bei 1.807/1.819 Zählern wäre die unlängst begonnene Topbildung abgeschlossen. Dies käme dann einem Ende der Hausse gleich. In diesem Fall bestünde aus charttechnischer Sicht zuerst weiteres Abwärtspotenzial bis zum 38,2%-Retracement bei 1.732 Punkten.