Ericsson treibt den technologischen Wandel voran und setzt dabei konsequent auf KI-native 6G-Netzwerke. Während der Konzern auf dem Mobile World Congress 2026 weitreichende Partnerschaften für die Zukunft präsentierte, verdeutlicht der aktuelle Geschäftsbericht die Realität eines laufenden Umbaus. Zwischen milliardenschweren Aktienrückkäufen und Stellenstreichungen positioniert sich das Unternehmen für das nächste Jahrzehnt.
Auf dem Mobile World Congress in Barcelona unterstrich Ericsson seinen Anspruch, die Architektur künftiger Mobilfunknetze grundlegend zu verändern. Statt bestehende Systeme nachträglich mit künstlicher Intelligenz zu erweitern, setzt das Unternehmen auf ein KI-natives Design. Ziel ist es, von Grund auf intelligente Netzwerke zu schaffen, die effizienter und leistungsfähiger agieren.
Gemeinsam mit Qualcomm arbeitet Ericsson an einer Roadmap für kommerzielle 6G-Systeme, deren Markteinführung ab 2029 angestrebt wird. In Kooperation mit Partnern wie Apple, NVIDIA und Intel wurden bereits erste Testumgebungen entwickelt, um Technologien wie Multi-RAT-Spektrum-Sharing und Anwendungen für erweiterte Realität (XR) zu validieren. Die ersten implementierbaren Spezifikationen werden für 2029 erwartet, gefolgt von einem globalen Rollout um das Jahr 2030.
Neben der klassischen Netzwerkhardware forciert Ericsson den Ausbau seiner Dienstleistungen für Unternehmen und den Finanzsektor. Jüngste Kooperationen sollen neue Einnahmequellen erschließen und die Abhängigkeit vom zyklischen Geschäft mit Mobilfunkbetreibern verringern.
Die Zusammenarbeit mit NTT DATA zielt darauf ab, private 5G-Netze und Edge-KI als verwaltete Dienste für Branchen wie die Fertigungsindustrie und den Energiesektor anzubieten. Parallel dazu soll die Integration der eigenen Fintech-Plattform mit Mastercard Move den Zahlungsverkehr für Banken und Telekomanbieter vereinfachen, wobei der Fokus zunächst auf Märkten in Nahost und Afrika liegt.
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Der am 12. März bei der US-Börsenaufsicht SEC eingereichte Geschäftsbericht für das Jahr 2025 liefert detaillierte Einblicke in die finanzielle Verfassung des Konzerns. Trotz hoher Investitionen in Forschung und Entwicklung, die sich im vergangenen Jahr auf 48,9 Milliarden SEK beliefen, setzt Ericsson den Rotstift an. In Schweden sollen rund 1.600 Stellen gestrichen werden, um die Kostenstruktur weiter zu optimieren.
Gleichzeitig signalisiert das Management Zuversicht und schlägt ein Aktienrückkaufprogramm im Volumen von bis zu 15 Milliarden SEK vor. Belastet wird das Bild jedoch durch laufende Untersuchungen zu vergangenem Fehlverhalten, die laut Geschäftsbericht zu erheblichen finanziellen Verpflichtungen führen könnten. Die Aktie reagierte positiv auf die strategischen Signale und erreichte heute mit 10,08 Euro ein neues 52-Wochen-Hoch, was einem Plus von rund 24 Prozent seit Jahresbeginn entspricht.
Mit dem geplanten Rückkaufprogramm setzt Ericsson ein deutliches Zeichen der Kapitalrückgabe an die Aktionäre, während die operative Umsetzung der 6G-Strategie bis zum Ende des Jahrzehnts der zentrale Gradmesser für den langfristigen Erfolg bleibt.
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