Als Ergebnis dieser Bemühungen gelang die Rückkehr in den Abwärtstrendkanal. Trotz der zuletzt gesehenen Erholung weist der derzeitige Trend vorerst weiterhin gen Süden.
Angesichts einer saisonalen starken Marktphase von Anfang Februar bis Ende April könnte es für den DAX durchaus in Richtung der psychologischen Marke bei 10.000 Punkten gehen. Darüber hinaus warten im Wochenchart jedoch einige mitunter betonharte Widerstände. Zuerst sollte die genannte „runde“ Zahl bezwungen werden. Bei momentan 10.188 Punkten könnte dann die fallende gewichtete 40-Wochen-Durchschnittslinie den Marktteilnehmern Probleme bereiten. Die ehemalige Aufwärtstrendlinie bei aktuell 10.510 Zählern und zu guter Letzt die obere Trendlinie des seit April 2015 gültigen Abwärtstrendkanals bei 10.535 Punkten sind weitere Hürden auf dem Weg gen Norden.
Der Blick auf die fallende Glättungslinie, aber auch auf andere klassische Trendfolgeindikatoren, macht derzeit wenig Mut. Folglich könnte erneut die untere Trendkanallinie bei momentan 9.440 Zählern und anschließend die Unterstützung bei 9.000 Punkten ins Visier der Bären geraten. Richtig gefährlich würde es für den DAX unterhalb der eingangs erwähnten mittelfristigen Aufwärtstrendlinie bei aktuell 8.850 Zählern werden.