Die Raiffeisen Bank International (RBI) verbucht 2025 ein um 48 Prozent gestiegenes Konzernergebnis von 1,443 Mrd. Euro (ohne Russland). Der Zinsüberschuss stieg um ein Prozent auf 4,184 Mrd. Euro, der Provisionsüberschuss verzeichnete ein Plus von neun Prozent auf 2,0 Mrd. Euro. Das Kreditwachstum betrug im Jahresvergleich sechs Prozent. „Angesichts des außerordentlich soliden Ergebnisses für das Geschäftsjahr 2025 wird der Vorstand der Hauptversammlung am 9. April 2026 eine Dividende von 1,60 Euro je Aktie vorschlagen”, so RBI-Vorstandsvorsitzender Johann Strobl. Für 2024 wurde eine Dividende von 1,10 Euro je Aktie ausgeschüttet. Die harte Kernkapitalquote der RBI ohne Russland lag zum Jahresende 2025 bei 15,5 Prozent. Die CET1 Ratio von 15,5 Prozent repräsentiert eine deutliche Stärkung der Kapitalposition der RBI, die vor Ausbruch des Krieges inklusive des russischen Eigenkapitals bei 13,1 Prozent gelegen hatte, wie die Bank betont. Die NPE Ratio liegt bei 1,7 Prozent. Mit 192 Mio. Euro lagen die Risikokosten für den Kernkonzern um rund 100 Mio. Euro niedriger als im Vorjahr. Im vierten Quartal wurde das Russland-Geschäft zusätzlich durch Aufwendungen für Rechtsstreitigkeiten mit Rasperia belastet. Diese werden zu den Schadenersatzforderungen der RBI in Österreich hinzukommen, wodurch sich der Gesamtwert der Forderungen der RBI auf 2,4 Mrd. Euro erhöht, so die Bank. Im Ausblick auf 2026 geht die RBI davon aus, dass der Zinsüberschuss bei rund 4,4 Mrd. Euro und der Provisionsüberschuss bei rund 2,1 Mrd. Euro liegen wird. Die Bank stellt in Aussicht, dass die Forderungen an Kunden um rund 7 Prozent wachsen, die Neubildungsquote – vor Berücksichtigung von Overlays – rund 35 Basispunkte betragen dürfte und der Konzern-Return-on-Equity bei rund 10,5 Prozent liegen wird (Aufwendungen und Rückstellungen für Rechtsstreitigkeiten im Zusammenhang mit Fremdwährungskrediten in Polen sind hier berücksichtigt). Zudem erwartet die RBI zum Jahresende eine harte Kernkapitalquote von über 15 Prozent und strebt mittelfristig einen Konzern-Return-on-Equity von mindestens 13 Prozent ohne Russland und ohne Aufwendungen und Rückstellungen für Rechtsstreitigkeiten im Zusammenhang mit Fremdwährungskrediten in Polen an.
RBI (
Akt. Indikation: 42,48 /42,56, 0,33%)
Die Plattform 4investors hat die Präsentation von UBM auf der ODDO BHF Small & Mid Cap Conference in Frankfurt zusammengefasst. So dürften im Jahr 2025 450 Wohnungen verkauft worden sein. Generell setzt UBM laut dem Bericht zunehmend auf die Entwicklung von Wohnungen. Der Bürobereich sei derzeit etwas herausfordernd. Mit neuen Büroprojekten sei man zurückhaltend. Bei einem Projekt in München werde sogar evaluiert, aus einem Büroprojekt ein Wohnprojekt zu machen. Gespräche mit der Stadt München würden laufen und da in München Wohnungen benötigt werden, könne der Ausgang der Gespräche somit positiv verlaufen, schreibt 4investors. UBM werde in rund zwei Monaten eine neue Strategie vorstellen. In den kommenden Monaten, spätestens am Kapitalmarkttag im April, soll es Informationen dazu geben, heißt es. Im 2. Halbjahr könnte zudem eine weitere Anleihen-Emission spruchreif werden. UBM wird am 27. März die Zahlen für 2025 präsentieren.
UBM (
Akt. Indikation: 19,90 /20,10, 0,00%)
Die niederösterreichische Asta Energy Solutions AG hat heute ihr IPO an der Frankfurter Börse gefeiert. Der Emissionskurs lag bei 29,5 Euro und damit am oberen Ende der Preisspanne von 27,5 bis 29,5 Euro. Der erste Kurs kam bei 43,0 Euro zustande. Die Aktie ist auch im global market der Wiener Börse gelistet.
(Der Input von Christine Petzwinkler für den http://www.boerse-social.com/gabb vom 30.01.)
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