Aus den Morning News der Wiener Privatbank: "Die Wiener Börse hat am Mittwoch nach einer leichten Stimmungsaufhellung im Späthandel etwas höher geschlossen, der ATX konnte kurz vor Sitzungsende ins Plus drehen und um 0,04% fester aus dem Handel gehen, womit er sich gegen den überwiegenden Trend auf den großen europäischen Börsen stemmte. Die schwache Stimmung im Bankensektor, die am Vortag die Märkte in den USA erfasst hatte, ergriff gestern auch diesen Sektor in Europa und hatte ebenfalls Auswirkungen auf den heimischen Markt. Die Bawag endete mit einem Abschlag von 0,8%, die Erste Group verzeichnete ein kleines Minus von 0,06% und für die Raiffeisen Bank International ging es um 1,1% nach unten. Ansonsten stand die Zahlenvorlage von Telekom Austria im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit, der Telekomkonzern hatte am Vortag nach Börsenschluss die Ergebnisse vorgelegt, im ersten Quartal wurde mehr Umsatz und Gewinn erzielt, allerdings blieben die operativen Ergebnisse und der Nettogewinn hinter den Erwartungen zurück, die Erlöse konnten die allgemeinen Schätzungen übertreffen, für die Aktie gab es gestern einen Abschlag von 1,0%. Für Semperit gab es einen Anstieg von 2,1%, der Gummikonzern wird für das abgelaufene Geschäftsjahr 2022 eine Basisdividende von 1,50 Euro je Aktie plus eine bedingte Zusatzdividende von 3,00 Euro je Aktie nach Vollzug des Verkaufs der Medizinsparte ausschütten, einem entsprechenden Vorschlag des Vorstands stimmte die Hauptversammlung am Vortag zu. Für die Ölwerte ging es gestern wieder nach oben, die OMV konnte ein relativ deutliches Plus von 1,2% erzielen, auch Schoeller-Bleckmann konnte sich verbessern, der Ölfeldausrüster schaffte einen Zuwachs von 0,2%. Ans untere Ende der Kursübersicht rutschte Austriacard mit einem Abschlag von 2,5%, auch FACC wurde verkauft, der Flugzeugzulieferer musste um 2,4% tiefer aus dem Handel gehen. Stärkster Titel des Handels war Porr, für den Baukonzern ging es um 4,9% nach oben, auch Pierer Mobility war gut nachgefragt, der Motorradbauer konnte um 3,2% vorrücken. Ebenfalls zu den Gewinnern zählte UBM Development, für den Immobilienentwickler gab es eine Verbesserung von 2,2%."
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