Aus den Morning News der Wiener Privatbank: "Leichte Zuwächse gab es zum Beginn der neuen Woche für den heimischen Markt, der ATX konnte um 0,2% fester schliessen. In Summe war es ein verhaltenes Geschäft, ähnlich wie im europäischen Umfeld, angesichts der dünnen Meldungslage zu den österreichischen Unternehmen rückten aktuelle Konjunkturdaten in den Fokus. So stieg das Ifo-Geschäftsklima, Deutschlands wichtigster konjunktureller Frühindikator, im April das sechste Mal in Folge, das Barometer für das Geschäftsklima kletterte von 93,2 Zählern im März auf 93,6 Punkte, wie das Ifo-Institut zu seiner Umfrage unter rund 9.000 Top-Managern mitteilte. Damit ist die Stimmung so gut wie seit Ausbruch des Ukraine-Kriegs im Februar 2022 nicht mehr, allerdings hatten Analysten im Schnitt mit einem Anstieg auf 94,0 Punkte gerechnet. In Wien war vor allem die Bawag gesucht, das Bankinstitut konnte einen Anstieg von 3,0% erzielen, die beiden anderen großen heimischen Finanzwerte konnten da nicht mithalten, für die Erste Group gab es eine marginale Verbesserung von 0,06%, die Raiffeisen Bank International konnte mit einem Zuwachs von 0,2% aus dem Handel gehen. Die Ölwerte konnten nach einem schwächeren Start noch ins Plus drehen, für die OMV gab es einen Zuwachs von 0,9%, Schoeller-Bleckmann konnte sich um 0,5% befestigen.
Keine einheitliche Richtung fanden die Versorger, während es für die EVN einen kleinen Abschlag von 0,5% gab, konnte sich der Verbund gestern um 0,3% steigern. Ans untere Ende der Kursübersicht rutschte Marinomed, das Biotechnologieunternehmen musste gleich um 5,1% nachgeben, auch Pierer Mobility wurde verkauft, nach dem starken Freitag gab es gestern für den Motorradbauer einen Rückgang von 2,7%. An die Spitze der Kursübersicht konnte sich RHI Magnesita setzen, der Feuerfestprodukte-Konzern kauft das Europa-, Indien- und US-Geschäft von Seven Refractories, einem Spezialanbieter für nicht-basische monolithische Feuerfestmischungen. Die zu übernehmenden Geschäftsbereiche erzielten im Vorjahr 2022 einen Umsatz von 105 Millionen Euro und ein Ergebnis vor Steuern von 11,4 Millionen Euro, wie der Konzern mitteilte. Ebenfalls gesucht war Strabag, für den Baukonzern ging es um 2,6% nach oben."
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