Aus den Morning News der Wiener Privatbank: "Die Wiener Börse hat am Mittwoch mit deutlichen Rückgängen geschlossen, nach enttäuschenden Konjunkturdaten aus den USA und einer dementsprechend schwachen Eröffnung der dortigen Börsen wurde auch der heimische Markt nach unten gezogen, der ATX endete mit einem Rückgang von 0,9%. Konjunkturdaten aus dem Euroraum fanden wenig Beachtung, fielen aber mehrheitlich positiv aus, die Unternehmensstimmung im Euroraum, gemessen am Einkaufsmanagerindex für das Dienstleistungsgewerbe, hat sich im März den fünften Monat in Folge aufgehellt und den besten Wert seit Mai erreicht. Zusätzlich haben sich die Auftragsbücher der deutschen Industrie im Februar so stark gefüllt wie seit über eineinhalb Jahren nicht mehr, und auch die französische Industrie hat ihre Produktion nach einem Dämpfer zu Jahresbeginn wieder ausgeweitet. Negativ für das österreichische Börsenbarometer wirkten sich wieder die großen heimischen Banken aus, die Erste Group erzielte zwar mit einem Minus von 0,03% so gut wie keine prozentuelle Veränderung, für die Bawag ging es allerdings um 0,9% nach unten und auch die Raiffeisen Bank international musste 0,4% tiefer schliessen. Ansonsten war der Handel wieder sehr umsatzschwach und auch von den einzelnen Unternehmen kamen kaum neue Meldungen. Marinomed konnte sich im Laufe des Handels von den deutlichen Verlusten zu Beginn erholen und das Minus auf 0,8% reduzieren, hier hatte die Erste Group das Kursziel von 91,7 Euro auf 57,6 Euro ziemlich radikal gesenkt, allerdings wurde die Kaufempfehlung beibehalten. Ans untere Ende der Kursübersicht rutschte gestern Wienerberger, für den Ziegelhersteller gab es einen klaren Rückgang von 4,2%, voestalpine wurde ebenfalls verkauft, für den Stahlkonzern ging es um 3,3% nach unten. Ähnlich das Bild für Andritz, auch der Anlagenhersteller wurde verkauft und musste den Handel mit einer gegenüber dem Vortag 3,2% tieferen Notierung beenden. An die Spitze der Kursübersicht konnte sich Amag setzen, für den Aluminiumkonzern gab es eine Verbesserung von 2,2%, auch die Telekom Austria war gesucht und konnte um 1,9% vorrücken.."
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