Aus den Morning News der Wiener Privatbank: "Die Wiener Börse hat am Montag nahezu unbewegt geschlossen, der ATX fiel leicht um 0,2%, auch das europäische Umfeld fand keine klare Richtung. Es war das erwartungsgemäß ruhige und impulsarme Geschäft, der Datenkalender war zu Wochenbeginn nur spärlich gefüllt und durch den Feiertag in den USA fehlten die Impulse aus Übersee. Einzige signifikante Meldung war das Verbrauchervertrauen in der Eurozone, das sich im Februar wie von den Volkswirten erwartet den fünften Monat in Folge verbessert hat. Auch die Meldungslage zu den heimischen Unternehmen blieb dünn, in den Fokus rückte zu Wochenbeginn die Raiffeisen Bank International, die einen Kursrutsch von 7,3% hinnehmen musste. Die Bank ist wegen ihrer Russland-Geschäfte ins Visier der US-Sanktionsbehörde geraten, das Unternehmen hat im Jänner ein Schreiben der US-Behörde Office of Foreign Assets Control (OFAC) erhalten, am Freitag kam die offizielle Bestätigung des Finanzinstituts, schon vorher waren in den Medien diverse diesbezügliche Informationen verbreitet worden. Die vom OFAC gestellten Fragen seien allgemeiner Natur und zielen darauf ab, das Zahlungsverkehrsgeschäft und die damit verbundenen Prozesse der RBI im Lichte der jüngsten Entwicklungen in Bezug auf Russland und die Ukraine zu klären, wie von einer Sprecherin des Unternehmens mitgeteilt wurde, die Anfrage wurde nicht durch eine bestimmte Transaktion ausgelöst. Auch die beiden anderen großen Banken mussten nachgeben, für die Bawag gab es einen Abschlag von 0,7%, die Erste Group musste mit einem Minus von 2,0% aus dem Handel gehen. UBM Development hat die Gewinnerwartungen für 2022 massiv nach unten geschraubt, vor Steuern erreicht der Überschuss vorläufigen Zahlen zufolge nur noch 30 bis 31 Millionen Euro, zuvor war mit etwa 38 bis 40 Millionen Euro gerechnet worden, für den Titel ging es um 0,3% nach unten. An die Spitze der Kursübersicht konnte sich Do & Co setzen, für den Airline-Caterer gab es einen beachtlichen Zuwachs von 8,0%, auch RHI Magnesita wurde gekauft, der Feuerfestkonzern konnte um 3,9% vorrücken."
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