Aus den Morning News der Wiener Privatbank: Auch die Wiener Börse war zum Wochenausklang stark, der ATX konnte die vier Tage dauernde Negativserie beenden und um 1,7% nach oben klettern, auf Wochensicht bedeutete das aber dennoch einen Rückgang von 1,1%. Trotz schwächelnder chinesischer Konjunkturdaten lag der Wiener Markt von Sitzungsbeginn an klar im Plus, vor dem Hintergrund strenger Corona-Maßnahmen stieg das Wirtschaftswachstum in China im zweiten Quartal nur noch um 0,4 Prozent, im ersten Quartal war die Wirtschaft noch um 4,8 Prozent gewachsen. Im weiteren Verlauf konnte das heimische Börsenbarometer die Kursgewinne halten und teilweise ausbauen, ein kräftiger Schub kam dann noch von einer starken Eröffnung in den USA. Bei den Einzelunternehmen stand voestalpine im Fokus des Interesses, der Stahlkonzern hat im ersten Quartal 2022/23 einen Umsatz von 4.647 Millionen Euro erreicht, das Betriebsergebnis wurde mit 691 Millionen Euro beziffert, das Betriebsergebnis vor Abschreibungen bei 877 Millionen Euro und damit signifikant über der Markterwartung. Für das Gesamtjahr erwartet das Unternehmen ein Betriebsergebnis vor Abschreibungen in Höhe von etwa 2 Milliarden Euro, der bisherige Ausblick lag zwischen 1,8 und 2 Milliarden Euro, die Aktie konnte nach einigen Anlaufschwierigkeiten schlussendlich mit einem Plus von 2,3% enden. Die Deutsche Bank lieferte eine Ersteinschätzung für die Bawag und stufte den Titel als „Buy“ ein, ebenso wurde die Bank in die Liste der Top Picks der europäischen Finanzinstitute aufgenommen und ein Kursziel von 73,0 Euro ausgegeben, das führte zu einem Zuwachs von 2,2% für den Titel. Auch die Erste Group konnte sich um 1,4% verbessern, für die Raiffeisen Bank International gab es einen kleinen Zuwachs von 0,3%. Andritz konnte um 1,5% zulegen, nachdem die Deutsche Bank zwar das Kursziel für den Anlagenbauer von 63,0 Euro auf 57,0 Euro zurückgenommen hatte, aber die Kaufempfehlung bestätigte. An die Spitze der Kursübersicht konnte sich Do & Co setzen, der Airline-Caterer schaffte eine Verbesserung von 4,1%, ebenfalls gesucht war OMV, für den Ölkonzern gab es einen Anstieg von 3,3%. Weiter im Aufwind befindet sich AT & S, der Leiterplattenhersteller konnte mit einem 3,2% höheren Schlusskurs in das Wochenende gehen. Am Donnerstag wird die Bawag die Ergebnisse für das zweite Quartal offenlegen.
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