Aus den Morning News der Wiener Privatbank: Nicht partizipieren an der allgemein positiveren Stimmung in Europa konnte der heimische Markt, der ATX musste mit einem Minus von 0,3% aus dem Handel gehen. Die Nachrichtenlage zu den einzelnen Unternehmen gestaltete sich gestern wieder einmal sehr dünn. OMV geriet im Zuge der nachgebenden Rohstoffpreise unter Druck und musste ein Minus von 1,9% hinnehmen, auch Schoeller-Bleckmann wurde verkauft, für den Ölfeldausrüster brachte der Handel einen Rückgang von 2,0%. Raiffeisen Research senkte die Empfehlung für die Erste Group auf „Hold“, erhöhte aber das Kursziel deutlich von 35,0 Euro auf 49,0 Euro, die Aktie erlitt einen kleinen Rückgang von 0,1%. Schlechter lief es da für die Mitbewerber, die Bawag fiel um 0,4%, die Raiffeisen Bank International musste 1,0% nachgeben und die kleinere, vor allem in Südosteuropa tätige Addiko Bank beendete den Handel ohne prozentuelle Veränderung. HSBC erhöhte das Kursziel für den Flughafen Wien von 24,0 Euro auf 27,5 Euro und bestätigte die Einstufung als „Hold“, die Aktie konnte gestern ein deutliches Plus von 3,8% verbuchen. Gemischt verlief der Handel für die Bauwerte, Porr musste leicht um 0,3% nachgeben, Strabag konnte hingegen eine Verbesserung von 0,7% erzielen. Verkauft wurden die Versicherungsunternehmen, Uniqa endete mit einem Abschlag von 1,2%, für die Vienna Insurance Group ging es um 0,8% nach unten. Ans untere Ende der Kursübersicht rutschte wie schon am Tag zuvor Frequentis, für den Hersteller von Audiosoftware für Luftleitsysteme gab es ein weiteres kräftiges Minus von 3,6%. Ebenfalls verkauft wurde Semperit, der Gummikonzern musste den Handel mit einem Rückgang von 2,5% beenden. Einen schwachen Tag hatte auch Palfinger, für den Kranhersteller ging es um 2,1% nach unten. Gesucht war Do & Co, das Cateringunternehmen profitierte von der europaweiten Stärke des Sektors und konnte sich um 3,8% verbessern, einen guten Tag hatten auch die Versorger, für den Verbund ging es um 2,0% nach oben, auch EVN konnte um 0,8% zulegen.
Unternehmensnachrichten
Palfinger
Auf Basis einer aktuellen Prognose zeichnet sich ein EBIT für das 1. Quartal und für das 1. Halbjahr 2022 ab, welches aufgrund massiver Kostensteigerungen und instabiler Supply Chain wesentlich unter dem EBIT der Vergleichsperioden des Vorjahres liegt. Die bereits an den Markt kommunizierten Preiserhöhungen wirken aufgrund des hohen Auftragsstandes stark zeitverzögert und können deshalb die Kostensteigerungen im 1. Halbjahr 2022 nicht ausreichend kompensieren. Für das 2. Halbjahr 2022 erwartet PALFINGER die Wirksamkeit weiterer Preiserhöhungen und eine Kompensation des EBIT-Rückgangs des 1. Halbjahres 2022. Damit sollte das Ergebnisniveau des erfolgreichen Geschäftsjahres 2021 wieder erreicht werden können.
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