Der heimische Markt musste am Freitag abgeben, die schwach ausgefallenen Einkaufsmanagerindices und die andauernden Sorgen um die weitere Entwicklung der Corona-Neuinfektionen und mögliche weitere Verschärfungen der Lockdowns drückten auf die Anlegerstimmung, der ATX endete mit einem Minus von 0,7%, konnte sich aber gegen Ende hin von den Tiefstständen wieder erholen und die Marke von 3.000 Punkten zurückerobern. Belastung für den Leitindex kam vor allem von den schwergewichteten Banken, die allesamt einen schlechten Tag hatten, die Bawag rutschte um 3,6% gegen Süden, die Erste Group beendete die Sitzung ,mit einer 1,3% tieferen Notierung und für die Raiffeisen gab es ein Minus von 2,2%. Freuen durften sich hingegen die Investoren der Österreichischen Post, die Aktie reagierte auf die Vorlage von vorläufigen Ergebnissen mit einem Aufschlag von 4,1%, das Betriebsergebnis soll 2020 bei 160 Millionen Euro liegen, nach 201 Millionen Euro im Jahr davor. Der Umsatz legte nach vorläufigen Angaben um 8 Prozent auf 2,189 Milliarden Euro zu, einen Rückgang gab es bei den Brief- und Werbesendungen, das Paketvolumen stieg dagegen kräftig. Der Baukonzern Strabag hat in Deutschland einen Großauftrag für einen Autobahnbau in Niedersachsen an Land gezogen, das Auftragsvolumen liegt bei 600 Millionen Euro, Baustart ist schon am 1. Februar, die Aktie reagierte auf diese Neuigkeiten dennoch mit einem Minus von 0,3%, auch der Branchenkollege Porr musste 1,0% tiefer schliessen. Der deutlichste Verlierer war Do&Co, das Cateringunternehmen hatte am Vortag eine Wandelanleihe begeben, diese hat einen Gesamtnennbetrag von 100 Millionen Euro und einen Kupon von 1,75%, der Wandlungspreis für das fünfjährige Papier wurde bei 80,63 Euro festgesetzt. Der Nettoerlös soll zur organischen und nicht-organischen Weiterentwicklung des Unternehmens und zur Aufrechterhaltung der Liquidität der Gruppe verwendet werden, am Freitag ging es für den Titel um 4,2% nach unten. Der Höhenflieger des Tages war FACC, ohne signifikante Neuigkeiten konnte der Flugzeugzulieferer um 13,2% nach oben springen. Ebenfalls gut nachgefragt war Polytec, dank der guten Entwicklung der Automobilwerte konnte der Zulieferer ein Plus von 2,4% erzielen. Ebenfalls gesucht war der Verbund, der sich um weitere 1,6% nach oben schrauben konnte, auch Palfinger war in der Gunst der Investoren relativ hoch angesiedelt, der Kranhersteller konnte um 1,2% vorrücken. Weiter nach unten ging es für Schoeller-Bleckmann, für den Ölfeldausrüster gab es ein weiteres Minus von 3,1%, wofür auch die europaweite Schwäche des Sektors telweise verantwortlich war.
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