Kimberly-Clark gehört zu den renditestärksten Dividenden-Aristokraten. Aber wenn eine Aktie, die seit über 25 Jahren kontinuierlich steigende Ausschüttungen verzeichnet, mit einer Rendite von 3% daherkommt, muss man an anderer Stelle Abstriche machen – in diesem Fall beim Wachstum. Das Geschäft mit Windeln (Huggies), Damenbinden (Camelia), Taschentüchern (Kleenex) und allerlei anderen Hygieneprodukten aus Papier ist zwar schwankungsarm, aber eben nicht sonderlich dynamisch.
Doch das lässt sich verschmerzen, auch weil Kimberly-Clark nicht an „Aristokraten-Arthrose“ leidet – anders als bei vielen Dividenden-Dickschiffen wird die Ausschüttungsquote nicht überstrapaziert. Aktuell liegt der Drei-Jahres-Payout mit 86% zwar außerhalb des DividendenAdel-Zielkorridors. Dieser Ausreißer ist jedoch ausschließlich ein paar fetten Abschreibungen in der 2015er Bilanz geschuldet. Auf Basis bereinigter Ergebnisse werden im Durchschnitt weniger als zwei Drittel der Erträge ausgeschüttet.
In Summe ergibt sich daraus ein recht ordentliches Ertragsprofil. Kimberly-Clark ist keine Kurs-Rakete, aber eine solide Cashflow-Maschine. Man muss sicher nicht „mit aller Gewalt“ einsteigen, aber unterhalb der Marke von 120 US-Dollar können sich Abstauber-Limite lohnen.
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