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ATX-Trends: Flughafen Wien, Buwog, FACC, Zumtobel, voestalpine im Fokus (Wiener Privatbank)

Mit moderaten Kurszuwächsen haben Europas wichtigste Börsen die Woche begonnen und damit an die Zuwächse gegen Ende der Vorwoche angeknüpft. Allerdings war nur wenig Euphorie zu spüren, der Handel ging bei eher geringen Umsätzen vor sich, es gab keine allzu großen Impulse. Lediglich die Versorger hatten einen sehr guten Tag, hier hatte in Deutschland die Einigung von RWE und Eon , sich die Geschäftsfelder von Innogy aufteilen zu wollen, für einiges Aufsehen gesorgt. Beide Titel konnten sich über satte Zuwächse freuen, RWE schloss 9,2% höher, Eon legte 5,4% zu. In Großbritannien besserte Melrose das Angebot für GKN deutlich nach, GKN bleibt aber bei seiner ablehnenden Haltung und versucht weiter, mit einer Fusion mit Dana der Übernahme zu entgehen. Melrose fiel um 5,0%, GKLN gab rund 2,5% nach. Easyjet profitierte von einer positiven Studie von Credit Suisse und konnte 2,9% Zugewinn erzielen. Airbus musste ein Minus von 2,5% verzeichnen, nachdem die indische Luftfahrbehörde für Mittelstreckenjets mit den neuen Triebwerken des US-Herstellers Pratt & Whitney auf Grund von Sicherheitsbedenken ein Flugverbot erteilt hatte. UBS sprach eine Verkaufsempfehlung für ProSiebenSat1 aus, daraufhin musste der Medienkonzern 2,0% abgeben.

Moderate Abschläge waren gestern aus Wien zu vermelden, der ATX beendete den Tag mit einer knapp 0,1% tieferen Notierung. FACC kletterte an die Spitze der Kurstafel mit einem Plus von 5,5%. Gesucht war außerdem AT&s mit einem Plus von 3,9%, die beiden neu in den ATX aufgenommenen Werte werden nach wie vor stark gekauft. Zumtobel gab hingegen 4,5% ab. Abschläge gab es auch bei Schoeller-Bleckmann, hier war der Kurs gegen Handelsschluss 4,0% niedriger, und bei Raiffeisen, wo ein Minus von 0,6% zu verzeichnen war. Voestalpine hat nach wie vor unter der Einführung der US-Strafzölle zu leiden, gestern gab der Titel 0,4% nach.

Eine leichte Verschnaufpause legten die Anleger in den USA nach dem Kursfeuerwerk vom Freitag zu Wochenbeginn ein, der Dow Jones und der S&P 500 mussten den Tag mit leichten Abgaben beenden. Im Gegensatz dazu waren Technologietitel weiter gesucht, beide Nasdaq -Indices konnten den Tag mit Zuwächsen von rund 0,4% beenden. Der Dow Jones litt vor allem unter den Kursverlusten der zuletzt gut gelaufenen Industriekonzerne United Technologies (-1,9%), Caterpillar (-2,4%) und Boeing (-2,9%).Gut lief es hingegen für General Electric mit einem Plus von 1,1%, auch Apple legte rund 1,0% zu. Intel scheint sich jetzt in die Übernahme zwischen Broadcom und Qualcomm einmischen zu wollen, laut Medienberichten denkt der Branchenführer über ein Angebot für Broadcom nach, das führte gestern zu einem Minus von 1,3%. Broadcom zog auf Grund dieser Meldung 3,6% an.

Leicht nach unten ging es gestern wieder für die Ölpreise, Brent gab 0,8% nach, WTI verzeichnete ein Minus von 1,1%. Gold handelte wieder relativ volatil, nach Abgaben während des Tages kam es im späten Handel zu einer Erholung und nahezu unveränderten Preisen gegenüber dem  Freitagsschluss. Auch der Handel zwischen Euro und Dollar war von ziemlicher Volatilität geprägt, schlussendlich zeigte die Gemeinschaftswährung einiges an Stärke und pendelte sich bei rund 1,2335 gegen den US-Dollar ein.

Vorbörslich sind die europ. Börsen unverändert indiziert. Die asiatischen Börsen schließen uneinheitlich. Von der Makroseite werden heute Inflationsdaten aus den USA veröffentlicht. Von der Unternehmensseite berichteten E.ON (leicht über Erwartungen) und RWE (im Rahmen der Erwartungen).

UNTERNEHMENSNACHRICHTEN

Flughafen Wien

Im Februar 2018 stieg das Passagieraufkommen der Flughafen-Wien-Gruppe (Flughafen Wien, Malta Airport und Flughafen Kosice) deutlich um 8,8% auf 1,9 Mio. Reisende. Kumuliert von Jänner bis Februar 2018 nahm das Passagieraufkommen um 6,7% auf 3,7 Mio. Reisende zu. Der Standort Flughafen Wien entwickelte sich mit einem Passagierplus von 4,2% von Jänner bis Februar 2018 ebenfalls positiv.

Buwog

Vonovia hat die für den Vollzug des Übernahmeangebots für die BUWOG   notwendige Mindestannahmeschwelle von 50% plus 1 Aktie mit Ablauf der Annahmefrist gestern um 17:00 Uhr überschritten. Auch alle übrigen Vollzugsbedingungen sind erfüllt. Damit steht fest, dass das Übernahmeangebot der Vonovia erfolgreich gewesen ist.

Nach derzeitigem Stand wurden 73,7% aller BUWOG Aktien angedient. Vonovia hat angekündigt, das endgültige Ergebnis am 15. März 2018 auf der Website der Vonovia (de.vonovia-tob.de) und am 16. März 2018 in der Wiener Zeitung bekannt zu gegeben. Mit Bekanntgabe des endgültigen Ergebnisses in der Wiener Zeitung beginnt die Nachfrist.

Die Abwicklung des Angebots für die während der ursprünglichen Annahmefrist angedienten Aktien und Wandelschuldverschreibungen wird voraussichtlich am 26. März 2018 stattfinden. Aktionäre, die ihre Aktien oder Wandelschuldverschreibungen in der Nachfrist andienen, erhalten die Gegenleistung voraussichtlich Ende Juni 2018.
 



(13.03.2018)



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Mario Tunkowitsch

Research Wiener Privatbank

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