Aus dem Morgenkommentar der Wiener Privatbank: Die Wiener Börse hat den Handel am Freitag mit deutlichen Gewinnen beendet, der ATX konnte einen Anstieg von 2,2% verzeichnen, auf Wochensicht konnte dadurch der Rückgang auf 0,4% reduziert werden. Unter den Einzelwerten standen die Österreichische Post und Agrana nach Ergebnisberichten im Fokus. Die Österreichische Post hat im ersten Quartal einen deutlichen Rückgang beim Umsatz und ein noch kräftigeres Minus beim Ergebnis eingefahren, als Grund wurden hohe Vergleichswerte im Vorjahr und ein weniger starkes Geschäft im Paketbereich angegeben, das aber im zweiten Quartal wieder anspringen soll. Am Ausblick für das Gesamtjahr mit einem vergleichbaren Umsatz und Ergebnis wie im Vorjahr hält das teilstaatliche Unternehmen aber fest, die Aktie konnte sich um 1,4% verbessern. Agrana hat im vergangenen Geschäftsjahr 2021/22 einen Verlust von 12,2 Millionen Euro verzeichnet. Das Ergebnis aus Sondereinflüssen hat minus 69,8 Millionen Euro betragen, primär bedingt durch Wertberichtigungen in Zusammenhang mit dem Krieg in der Ukraine, wie das Unternehmen mitteilte. Der Konzern betreibt mehrere Fruchtverarbeitungswerke in der Ukraine und in Russland, für den Zucker- und Stärkeproduzenten ging es um 0,6% nach unten. Raiffeisen Research hat das Kursziel für Mayr-Melnhof geringfügig von 194,0 Euro auf 192,0 Euro nach unten revidiert, die Kaufempfehlung wurde bestätigt, der Kartonhersteller konnte ein klares Plus von 2,7% erzielen. Der Vorstand von AT & S hat eine Dividende von 90 Cent pro Aktie vorgeschlagen, allgemein wurde das als Zeichen für ein starkes viertes Quartal gewertet, da im Vorfeld mit einer deutlich geringeren Ausschüttung gerechnet worden war, der Leiterplattenhersteller konnte sich um 9,1% verbessern und war damit einer der stärksten Titel des Handels zum Wochenausklang. Noch besser lief es für Strabag, der Baukonzern schaffte einen Anstieg von 9,2%. Die großen Banken konnten allesamt zulegen, für Bawag gab es eine Verbesserung von 2,2%, die Erste Group konnte um 0,8% anziehen und für Raiffeisen Bank International ging es um 0,9% nach oben. Wienerberger konnte sich von den deutlichen Abgaben des Vortages erholen, für den Ziegelhersteller gab es einen Zuwachs von 5,7%. Ebenfalls gesucht waren Semperit und Schoeller-Bleckmann, für diese beiden Titel ging es um 3,7% beziehungsweise um 3,4% nach oben. Am Dienstag wird AT & S die Ergebnisse des letzten Jahres vorlegen und die Vienna Insurance Group wird über das erste Quartal des laufenden Jahres berichten, am Mittwoch legt Semperit die Bücher über den Start ins Jahr offen, am Donnerstag sind dann der Flughafen Wien, Uniqa und Schoeller-Bleckmann an der Reihe und geben Einblick in ihr erstes Quartal.
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