Das Timing des Ultimate Warrior

Die WWE verfolge ich seit mehr als (m)einem halben Leben, das habe ich hier schon öfters geschrieben. Ich bin auch stets sentimental, wenn jemand verstirbt, schreibe dann "R.I.P. ..." in meinem Facebook-Profil und handle mir prompt unter der Hand Kritik an, weil diese "Rest in Peace"-Sagerei nicht von allen goutiert wird. Manche finden das sehr deppert. Ich nicht.

Na gut, ich schaue "Wrestlemania 30", die wichtigste Wrestling-Veranstaltung des Jahres, und sehe dort wie der "Streak" (die 21:0-Siegesserie des Undertaker) zu Ende ging. Die Wrestling-Fans weltweit waren schockiert. Doch die Niederlage des Untertaker war scripted.

Ich erzähl das am nächsten Tag kindlich aufgeregt einem Kumpel, dass der Streak des Mannes mit dem Claim "Rest in Peace" (sic!) beendet ist und es nun 21:1 steht. Der Kumpel fadisiert sich. Dann erzähle ich, dass der Ultimate Warrior sich nach Jahrzehnten diverser (Rechts)Streits mit WWE-Eigentümer Vince McMahon versöhnt hat, ihn live umarmte und in die Hall of Fame aufgenommen wurde.

Und dann - immer noch beim Talken - checke ich nebenbei meine Feeds, plötzlich spuckt Twitter massiv Nachrichten vom Tode des Ultimate Warrior aus. Fake? Storyline? Nein, leider wahr. Im Alter von nur 55 Jahren und wenige Stunden nach der Versöhnungsumarmung ging der Warrior - berühmt/belächelt für seine vollkommen irren Promos . in die von ihm oft genannten ewigen Jagdgründe ein.

Der Streak war plötzlich egal. R.I.P. Ultimate Warrior. Mit 55 Jahren wurde er für einen Wrestler sogar recht alt. "Self Destruction" heisst seine DVD, betreiben leider fast alle Wrestler ...



(19.04.2014)

The Self Destruction of the Ultimate Warrior


Twitter Trendmap: Wrestlemania und Game of Thrones temporär US-Leader


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Christian Drastil
Der Namensgeber des Blogs. Ich funktioniere nach dem Motto "Trial, Error & Learning". Mehrjährige Business Pläne passen einfach nicht zu mir. Zu schnell (ver)ändert sich die Welt, in der wir leben. Damit bin ich wohl nicht konzernkompatibel sondern lieber ein alter Jungunternehmer. Ein lupenreiner Digital Immigrant ohne auch nur einen Funken Programmier-Know-How, aber - wie manche sagen - vielleicht mit einem ausgeprägten Gespür für Geschäftsmodelle, die funktionieren. Der Versuch, Finanzmedien mit Sport, Musik und schrägen Ideen positiv aufzuladen, um Financial Literacy für ein grosses Publikum spannend zu machen, steht im Mittelpunkt. Diese Dinge sind mein Berufsleben und ich arbeite gerne. Der Blog soll u.a. zeigen, wie alles zusammenhängt und welches Bigger Picture angestrebt wird.
Christian Drastil

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