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Aus den Morning News der Wiener Privatbank: "Der Wiener Aktienmarkt hat gestern Montag mit leichten Kursverlusten geschlossen. Im Späthandel wurden die Abschläge noch ein wenig eingegrenzt. Der ATX fiel angesichts der angekündigten US-Blockade der Straße von Hormus zum Wochenauftakt um 0,27 Prozent auf 5.797,75 Punkte, nachdem der Leitindex zwischenzeitlich schon mit über einem Prozent im Minus gelegen hatte. Der ATX Prime verlor 0,29 Prozent auf 2.869,37 Zähler. Die von den USA geplante Blockade der Straße von Hormus sollte früheren Ankündigungen zufolge Montagnachmittag in Kraft getreten sein. Unklar blieb zunächst, ob das US-Regionalkommando für Nahost (CENTCOM) tatsächlich seit 16.00 Uhr MESZ bestimmte Schiffe an der Durchfahrt durch die Meerenge hinderte. Angekündigt war zuvor eine Blockade von Schiffen, die einen iranischen Hafen als Start oder Ziel hatten. US-Präsident Donald Trump will damit verhindern, dass der Iran Gebühren von Reedereien für eine Durchfahrt durch die Meerenge verlangt. Zudem will er das Land von Öleinnahmen abschneiden.

Nach den vorerst gescheiterten Friedensverhandlungen zwischen den USA und dem Iran am Wochenende stiegen die Ölpreise wieder deutlich. In der Nacht auf Montag kletterte der Preis für ein Barrel (159 Liter) Rohöl der Nordseesorte Brent mit Lieferung im Juni bis zu neun Prozent auf fast 104 Dollar. Zuletzt lag der Preis noch knapp über 101 Dollar.

Die Aktie der Österreichischen Post gab um 5,41 Prozent auf 34,10 Euro nach. Laut Marktbeobachter senkten Analysten ihre Einstufung auf "Underperform" sowie das Kursziel von 31 auf 30 Euro. Im Minus befanden sich im ATX auch die meisten heimischen Bauwerte. Porr verlor 1,96 Prozent. Wienerberger gaben um 1,58 Prozent nach, Strabag um 0,63 Prozent. Unterstützung fand der heimische Leitindex durch SBO. Der heimische Ölfeldausrüster legte um 1,92 Prozent zu. Zudem waren Banken- und Versicherungswerte gesucht. Die Raiffeisen Bank International gewann 1,67 Prozent zu, die Vienna Insurance Group (VIG) 1,37 Prozent. CA Immo steigen um 1,17 Prozent. Das heimische Biotech-Unternehmen Marinomed schloss seine im März angekündigte Kapitalerhöhung erfolgreich ab. Der Bruttoemissionserlös lag bei 2,23 Millionen Euro, das ursprüngliche Ziel wurde somit übertroffen. Grund für die Kapitalerhöhung war ein kurzfristiger Kapitalbedarf im Zusammenhang mit der Übertragung des Carragelose Geschäfts an Unither Pharmaceuticals. Die Aktien von Marinomed stiegen um 6,2 Prozent."



(14.04.2026)



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Mario Tunkowitsch

Research Wiener Privatbank

>> https://www.wienerprivatbank.com


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