Regierung will, dass Banken Kunden schädigen (Christian Drastil)

Die Vermögenszuwachssteuer und die Bankensteuer werden dazu führen, dass die Banken als einzige eine Verwaltungsreform (aber hin zu mehr Verwaltung )machen müssen. Für die Banken entstehen enorme Kosten, die "Krot" wird der Kunde fressen. Wer sonst. Die armen Privaten werden also von der Regierung UND von den Banken belastet. Ein Punkt mehr in der u.a. Liste. Die Super-Idee der neuen Steuern kann also auch unter dem Auftrag "Banken sollen Kunden schädigen" verstanden werden.

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Wer klassenkämpferisch jetzt in Richtung "Reichensteuer" jubiliert, irrt. Dieser Steuer werden gerade die Reichen easy entkommen. Wenn Josef Pröll sagt "Bei den geplanten Einnahmen konnte ich breite Eigentums- und Vermögenssteuern erfolgreich abwenden", wundere ich mich. Diese Vermögenszuwachssteuer ist schlimmer als eine Vermögenssteuer.

Denn sie trifft u.a. (spassig werden die Ausnahmen und die Ausnahmen der Ausnahmen):
● Leute, die private Pensionsvorsorge betreiben
● Häuslbauer, die auf Tilgungsträger setzten
● Mitarbeiter von Firmen, denen gut gemeinte Investments in Aktien des eigenen Unternehmens jetzt zum Verhängnis werden können
● Anleger, die vielleicht jahrelang im Minus waren (Stichwort: Immo-Aktien) und deren etwaige „Auf- holgewinne“ besteuert werden. Oder zählt der Einstiegskurs? Was ist mit Verlusten?
● Übersicht und Diskussion: http://bit.ly/8XUxxW

Wer dagegen ist: http://www.boerse-express.com/liste

PS: Die dringend benötigte Verwaltungsreform (ausser bei Banken, sic! ) gibts natürlich nicht ... Inhaltlich falsche und kurzsichtige Steuerpolitik


(23.10.2010)

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Christian Drastil
Der Namensgeber des Blogs. Ich funktioniere nach dem Motto "Trial, Error & Learning". Mehrjährige Business Pläne passen einfach nicht zu mir. Zu schnell (ver)ändert sich die Welt, in der wir leben. Damit bin ich wohl nicht konzernkompatibel sondern lieber ein alter Jungunternehmer. Ein lupenreiner Digital Immigrant ohne auch nur einen Funken Programmier-Know-How, aber - wie manche sagen - vielleicht mit einem ausgeprägten Gespür für Geschäftsmodelle, die funktionieren. Der Versuch, Finanzmedien mit Sport, Musik und schrägen Ideen positiv aufzuladen, um Financial Literacy für ein grosses Publikum spannend zu machen, steht im Mittelpunkt. Diese Dinge sind mein Berufsleben und ich arbeite gerne. Der Blog soll u.a. zeigen, wie alles zusammenhängt und welches Bigger Picture angestrebt wird.
Christian Drastil

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