Die SMG Swiss Marketplace Group hat im ersten vollen Geschäftsjahr nach dem Börsengang die Erwartungen untermauert. Mit einem zweistelligen Umsatzplus und einer deutlichen Margenausweitung im Rücken winkt den Aktionären nun die erste Gewinnbeteiligung der Unternehmensgeschichte. Diese Entwicklung unterstreicht die operative Stärke der digitalen Marktplatz-Plattformen in einem dynamischen Schweizer Marktumfeld.
Der Umsatz kletterte im Geschäftsjahr 2025 um 14,1 Prozent auf 332 Millionen Schweizer Franken. Als wesentliche Treiber erwiesen sich die Segmente Automotive (+16,4 Prozent) und General Marketplaces (+15,8 Prozent), zu denen bekannte Marken wie Ricardo und tutti.ch gehören. Besonders beeindruckend zeigt sich die operative Hebelwirkung: Das bereinigte EBITDA sprang um 29,4 Prozent auf 180,2 Millionen CHF.
Die bereinigte EBITDA-Marge verbesserte sich damit signifikant um 6,4 Prozentpunkte auf 54,3 Prozent. Infolge dieser Ertragsstärke schlägt der Verwaltungsrat erstmals seit dem IPO im September 2025 eine Dividende vor. Die geplante Ausschüttung beläuft sich auf 0,82 CHF pro Aktie. Der Reingewinn nach Steuern legte parallel um 10,8 Prozent auf 68 Millionen CHF zu.
Für das laufende Jahr 2026 peilt das Management eine Fortsetzung des Wachstumskurses an. Erwartet wird ein Umsatzplus zwischen 10 und 12 Prozent bei einer weiteren Steigerung der Profitabilität auf eine EBITDA-Marge von bis zu 58 Prozent. Ein zentraler Baustein dieser Strategie ist die verstärkte Nutzung künstlicher Intelligenz. Im zweiten Halbjahr 2026 soll unter anderem eine integrierte ImmoScout24-App innerhalb von ChatGPT an den Start gehen, um die Nutzererfahrung technologisch aufzuwerten.
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Personell steht zur kommenden Generalversammlung ein Wechsel im Verwaltungsrat an: Patricia Lobinger wird als neues Mitglied vorgeschlagen, während Malte Krüger nicht mehr zur Wiederwahl antritt. Mittelfristig hält SMG an dem Ziel fest, die EBITDA-Marge in den Bereich von über 60 Prozent zu hieven. Mit der Bestätigung dieser Prognose signalisiert das Unternehmen, dass die Skalierung des Geschäftsmodells weiterhin oberste Priorität genießt.
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