Die Deutsche Bank drückt beim laufenden Aktienrückkauf aufs Tempo. Während das Institut in nur einer Woche Millionen eigene Papiere vom Markt nahm, rückt gleichzeitig ein milliardenschweres Kreditportfolio in den Fokus der Investoren. Diese Transparenzoffensive trifft auf ein spürbar nervöses Marktumfeld.
Zwischen dem 9. und 13. März sammelte das Frankfurter Geldhaus über 5,1 Millionen eigene Anteile über verschiedene Handelsplätze ein. Allein am vergangenen Donnerstag wechselten dabei mehr als 2,5 Millionen Stücke den Besitzer. Seit dem Start der aktuellen Tranche Ende Februar summieren sich die Käufe damit auf knapp 11 Millionen Aktien. Das Management nutzt für diese Kapitalmaßnahme ein deutlich vergünstigtes Niveau: Mit einem gestrigen Schlusskurs von 25,79 Euro liegt das Papier seit Jahresbeginn rund 23 Prozent im Minus.
Parallel zu den massiven Rückkäufen legte die Bank ihre Risikostruktur im Bereich "Private Credit" offen. Das Volumen in diesem spezifischen Segment beläuft sich auf 25,9 Milliarden Euro. Investoren achten derzeit besonders genau auf die Stabilität der Portfolios von Großbanken. Die Offenlegung dieser Zahlen trug maßgeblich zur jüngsten Korrektur der Aktie bei, da der Markt die Ausfallrisiken in der aktuellen Marktphase neu bewertet.
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Trotz der Kursverluste und dem Handel deutlich unter dem 50-Tage-Durchschnitt von 31,42 Euro hält das Institut an seiner strategischen Ausrichtung fest. Die Kombination aus dem bis zu einer Milliarde Euro schweren Rückkaufprogramm und der geplanten Dividende von 1,00 Euro für das abgelaufene Rekordjahr federt die Abwärtsrisiken fundamental ab. Solange die Bank ihre Profitabilitätsziele im laufenden Geschäftsjahr bestätigt, bildet diese konsequente Kapitalrückführung eine solide Unterstützung für den weiteren Kursverlauf.
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