#gabb-Splitter 25.9.: Kaufpanik an der Wiener Börse

... das ist die Überleitung zum ersten Punkt, den ich im gestrigen #gabb für heute avisiert habe: Kaufpanik. Von solcher wollen wir ja überhaupt nicht sprechen derzeit. Und das liegt wohl daran, dass man der (noch immer recht neuen) Regierung noch nicht so ganz vertraut. Wie sagte Fondsmanager Alois Wögerbauer in der Vorwoche? "Das Sentiment könnte sich noch weiter verbessern, etwa durch eine KöSt-Senkung. Dies würde mehr internationale Investoren, die Unternehmer-freundliche Länder schätzen, auf den Plan rufen und den ATX unterstützen". Nun, diese KÖSt-Senkung hat sich Wögerbauer nicht aus den Fingern gesaugt, die wurde im Steuerpaket von der Regierung avisiert.

Ich liebe Historisches und Statistiken und das hier ist aus meiner Jahresbilanz für 2004. "Auf das sehr gute 2003 folgte ein noch besseres Jahr 2004. Der ATX legte um 57 Prozent auf 2.431,38 Punkte zu. Das grosse Thema des Jahres war die Senkung der Steuersätze der Körperschaften per 2005. Ab der Veranlagung 2005 würde ein Steuersatz von nur noch 25 Prozent zur Anwendung kommen, der zuvor und aktuell gültige Satz lag bei 34 Prozent. Die Folge waren deutliche Anhebungen bei den Gewinnschätzungen der börsenotierten Gesellschaften auf Basis der neuen Hard Facts durch die Analysten und eine erhöhte Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Wirtschaft als wichtiger Zukunftsfaktor. Die Schüssel-Regierung, anfangs gescholten, verhalf dem Land Österreich zu einer prosperierenden Wirtschaft."

Okay, mittlerweile ist das Geschäft vieler ATX-Konzerne viel internationaler als 2004 und der Effekt nicht so gross. Ein spontanes ATX-Plus von 10 Prozent sehe ich aber bei KöSt-Senkung auf internationales Niveau. Und: Wenn der Standort unternehmerfreundlich wird (ist er derzeit noch nicht), gibts auch Arbeitsplätze, Leute! Und parallel steigt sicher die Lust, hier zu investieren, egal, wie man investieren definiert: Unternehmen investieren, man kann in Aktien investieren, in Menschen, deren Ausbildung. 

Aus dem http://www.boerse-social.com/gabb



(25.09.2018)

Börse Social Network grün rot, (© diverse photaq)


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Christian Drastil
Der Namensgeber des Blogs. Ich funktioniere nach dem Motto "Trial, Error & Learning". Mehrjährige Business Pläne passen einfach nicht zu mir. Zu schnell (ver)ändert sich die Welt, in der wir leben. Damit bin ich wohl nicht konzernkompatibel sondern lieber ein alter Jungunternehmer. Ein lupenreiner Digital Immigrant ohne auch nur einen Funken Programmier-Know-How, aber - wie manche sagen - vielleicht mit einem ausgeprägten Gespür für Geschäftsmodelle, die funktionieren. Der Versuch, Finanzmedien mit Sport, Musik und schrägen Ideen positiv aufzuladen, um Financial Literacy für ein grosses Publikum spannend zu machen, steht im Mittelpunkt. Diese Dinge sind mein Berufsleben und ich arbeite gerne. Der Blog soll u.a. zeigen, wie alles zusammenhängt und welches Bigger Picture angestrebt wird.
Christian Drastil

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