AT&S, FACC und Polytec - bald Aufholjagd? #gabb

Die Wiener Börse ist nun in einer Phase des Underperformens angelangt, was nach relativer langer Zeit des Outperformens auch mal vorkommen kann. Man muss aber schon sagen, dass DAX und Dow derzeit einfach besser laufen. Und, um "die Branche" (also zB die verbliebenen professionellen Marktteilnehmer) kumuliert zu zitieren: Man habe sich halt von der neuen Regierung deutlich mehr erwartet, gekommen sei bisher überhaupt nichts. Und im Vorjahr habe es ja durchaus Vorschusslorbeeren gegeben. Das soll jetzt keine Wertung der Regierung Kurz sein, in puncto Kapitalmarkt aber bisher eine glatte Enttäuschung.

Und natürlich kann man die alte Geschichte mit dem Branchenmix ebenso auspacken. Wien ist und bleibt sehr finanzlastig (ATX). Was man aber nicht ausklammern kann: TecDAX und Nasdaq sind auf Höchstständen und im Detail tut sich unglaublich viel; Index-Upgrades wie bei Twitter (S&P 500) bringen 20 Prozent Plus in 9 Tagen (nicht einziger Grund), dazu hat sich die Deutsche Börse mit der Indexfamilie ebenfalls viel überlegt, was eine Aufwertung der TecDAX-Werte mit sich bringt und ETF-Käufe auslöst. Nun, das geht natürlich alles nur, wenn man die Masse an Listings hat. Und die gibt es halt in Wien nicht. 

Trotzdem im Sinne der All-time-Highs: Eine FACCPolytec oder AT&S sind so quasi unsere "Tec-ATXPrime"-Werte, sie sind aber meilenweit von ihren Höchstständen entfernt. Jede der drei Aktien notierte schon mal bei mehr als 20 Euro, die ATX-Neulinge FACC und AT&S sogar Mitte 20. Ja, da war ein wenig Übertreibung nach oben dabei. Aber jetzt wohl auch nach unten. Wir werden diese Positionen im wikifolio tendenziell aufstocken. Und zu diesem Trio haben wir auch im kommenden Börse Social Magazine eine Facette parat.
AT&S (17,92/18,00 , -0,44% )
FACC (16,60/16,68 , 2,34% )
Polytec (13,31/13,35 , -0,67% )

Aus dem http://www.boerse-social.com/gabb .



(06.06.2018)

Drei Wettbewerb


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Christian Drastil
Der Namensgeber des Blogs. Ich funktioniere nach dem Motto "Trial, Error & Learning". Mehrjährige Business Pläne passen einfach nicht zu mir. Zu schnell (ver)ändert sich die Welt, in der wir leben. Damit bin ich wohl nicht konzernkompatibel sondern lieber ein alter Jungunternehmer. Ein lupenreiner Digital Immigrant ohne auch nur einen Funken Programmier-Know-How, aber - wie manche sagen - vielleicht mit einem ausgeprägten Gespür für Geschäftsmodelle, die funktionieren. Der Versuch, Finanzmedien mit Sport, Musik und schrägen Ideen positiv aufzuladen, um Financial Literacy für ein grosses Publikum spannend zu machen, steht im Mittelpunkt. Diese Dinge sind mein Berufsleben und ich arbeite gerne. Der Blog soll u.a. zeigen, wie alles zusammenhängt und welches Bigger Picture angestrebt wird.
Christian Drastil

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