Reingehört bei VIG: VIG-Risikovorstand Liane Hirner meint im boersenradio-Interview zum Konflikt zwischen Russland und Ukraine und dem Exposure der VIG. "Wir beobachten die Situation sehr eng. Im Kriegsgebiet haben wir drei Gesellschaften, das Prämienvolumen liegt bei 100 Mio. Euro, verglichen mit mehr als 11 Mrd. Euro in der Gruppe. Der Ergebnisbeitrag der ukrainischen Gesellschaften liegt bei 10 Mio. Euro, im Vergleich zu 511 Mio. Euro auf Gruppenebene. Zudem sind 60 Mio. Euro in der Region veranlagt, im Vergleich zu 37 Mrd. im Konzern. Das Exposure ist also verkraftbar", so die Risikovorständin. Groß sei die Sorge um die MitarbeiterInnen. "Wir haben einen Fonds mit 5 Mio. Euro für betroffene MitarbeiterInnen dotiert. Es gibt sehr viel Solidarität von den Mitarbeitern aus den Nachbarländern, die die Flüchtenden von den Grenzen abholen, zudem werden Wohnungen zur Verfügung gestellt", beschreibt Hirner. Die Hilfeleistung würde jetzt im Vordergrund stehen. Grundsätzlich gehören Banken und Versicherungen zur kritischen Infrastruktur, zwar seien die Filialen geschlossen, dennoch seien die Mitarbeiter aktiv und kümmern sich u.a um Datensicherheit etc. "Ich bin beeindruckt, welchen Einsatz die Mitarbeiter zeigen", so Hirner. Zum Ausblick: Die Gruppe habe schon in der Corona-Pandemie eine Resilienz bewiesen. "Positiv ist, dass wir schon zwei Jahre mit einer herausfordernden Situation gut umgegangen sind, das belegen unsere Zahlen. Ich bin optimistisch, dass wir die aktuelle Herausforderung die nächsten Wochen gut managen können und hoffe, dass die Kriegssituation bald beendet werden kann und Vernunft eintritt." Insgesamt können die Auswirkungen derzeit schwer eingeschätzt werden, so Hirner. Es sei abzuwarten, welche Zweitrundeneffekte es geben wird. "Das hängt stark davon ab, wie lange der Konflikt dauern wird." Ein großes Risiko sieht Hirner in der Volatiltät an den Kapitalmärkten.
VIG ( Akt. Indikation: 22,45 /22,55, 5,39%)
(Der Input von boersen radio.at für den http://www.boerse-social.com/gabb vom 09.03.)
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