Politik: "Günstige Rahmenbedingungen für den ATX" (Christian Drastil)

Liebe Leser!

Heute vor fünf Jahren gabs um die Mittagszeit ein bissl Stress. Finanzminister Wilhelm Molterer (wer dachte, dass wir dem einmal nachweinen werden?) lud zu einer Spontan-Pressekonferenz wegen des – gerade passierten -  Überschreitens der Marke von 5000 ATX-Punkten ein. Der schöne Indexerfolg wurde vom offiziellen Österreich auf “günstige Rahmenbedingungen und die europäische Perspektive” zurückgeführt. Wenn man an  „günstige Bedingungen“ denkt, dann muss einem aus heutiger Sicht schlecht werden. Molterer und auch Gusenbauer (berühmter Sager: „Vienna will go bullish“) wussten noch, dass ein gesunder Finanzmarkt wichtig ist. Ihre Nachfolger haben den Markt zerstört, Market Maker, Sales-Teams und Privatanleger vertrieben. Der ATX schloss übrigens nie über 5000 Punkten, 4981,87 blieben am 9.7. 2007 stehen. All-time-High.

By the way: Andritz und Kapsch (nicht im ATX) notieren heute 50 Prozent über dem 2007er-Niveau.

(für den Börse Express, 9.7.)

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(09.07.2012)

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Christian Drastil
Der Namensgeber des Blogs. Ich funktioniere nach dem Motto "Trial, Error & Learning". Mehrjährige Business Pläne passen einfach nicht zu mir. Zu schnell (ver)ändert sich die Welt, in der wir leben. Damit bin ich wohl nicht konzernkompatibel sondern lieber ein alter Jungunternehmer. Ein lupenreiner Digital Immigrant ohne auch nur einen Funken Programmier-Know-How, aber - wie manche sagen - vielleicht mit einem ausgeprägten Gespür für Geschäftsmodelle, die funktionieren. Der Versuch, Finanzmedien mit Sport, Musik und schrägen Ideen positiv aufzuladen, um Financial Literacy für ein grosses Publikum spannend zu machen, steht im Mittelpunkt. Diese Dinge sind mein Berufsleben und ich arbeite gerne. Der Blog soll u.a. zeigen, wie alles zusammenhängt und welches Bigger Picture angestrebt wird.
Christian Drastil

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