ATX-Trends: Lenzing, Addiko, UBM, Rosenbauer, Porr, Agrana, Flughafen Wien ...

Nur leichte Verluste gab es gestern für den heimischen Markt, wo trotz eines Feiertages gehandelt wurde, der ATX musste knapp schwächer mit einem Rückgang von 0,2% schliessen. Auch in Wien bewegten die Nachrichten über die neue Virus-Variante Omikron und die Schwierigkeiten auf dem chinesischen Immobilienmarkt die Gemüter. Bei den Einzelwerten gab es auf Grund des Feiertages nur wenig neue Meldungen, insgesamt war der Handel von Zurückhaltung geprägt, was einerseits durch die geringe Anzahl der Marktteilnehmer bedingt war, andrerseits wollten sich viele Investoren vor den am Freitag anstehenden US-Inflationsdaten nicht aus der Deckung wagen. Lenzing konnte sich um 1,1% verbessern, nachdem die Baader Bank den Faserhersteller in eine Liste von 19 Top-Aktienanlage-Ideen für das Jahr 2022 aufgenommen hatte, das Kursziel wurde mi 149,0 Euro festgesetzt, laut Ansicht der Analysten könnte das Unternehmen von einer erwarteten Erholung der Viskose-Preise und vom EU-Einwegplastik-Verbot profitieren. Einen überwiegend schwachen Tag hatten die Banken, die Bawag musste 2,1% nachgeben, die Erste Group konnte den Rückgang mit einem Minus von 0,3% noch einigermaßen im Rahmen halten, die Raiffeisen Bank International verzeichnete ein Minus von 2,8% und war damit der schwächste Titel des gestrigen Handelstages, die Addiko Bank war hingegen durchaus gesucht und durfte sich über einen Anstieg von 1,1% freuen. Relativ wenig Veränderung gab es bei den Ölwerten, für die OMV gab es ein kleines Minus von 0,1%, Schoeller-Bleckmann hingegen konnte um 0,6% vorrücken. Unter Druck geriet UBM Development, für den Immobilienentwickler gab es einen Rückgang von 2,8%. Ebenfalls verkauft wurde Porr, der Baukonzern musste mit einer 2,4% tieferen Notierung aus dem Handel gehen. An die Spitze der Kursübersicht konnte sich Rosenbauer setzen, der Feuerwehrausstatter erzielte eine stolze Verbesserung von 4,9%. Gesucht war auch der Verbund, für den Versorger ging es um 2,3% nach oben. Ebenfalls dick unterstrichen auf den Einkaufslisten war Agrana, der Stärke- und Zuckerkonzern konnte um 2,2% vorrücken, auch der Flughafen Wien hatte einen guten Tag und durfte sich über einen Anstieg von 2,0% freuen.



(09.12.2021)



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Mario Tunkowitsch

Research Wiener Privatbank

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