Wertpapier-KESt: ATX-Unternehmen wandern in internationale Hände (Christian Drastil)

Ein nicht unwesentlicher Aspekt der geplanten Wertpapier-KESt wird in Banken/Institutionellen-Kreisen gerade recht intensiv diskutiert. Die Handelsteilnehmer der Wiener Börse leben nicht von Buy&Hold, sondern eben vom Handel mit Aktien und hier geht man davon aus - so die KESt kommt - dass das Volumen inländischer Käufer/Verkäufer ab Eintreten der Steuerpflicht massiv zurückgehen wird.

Das trifft zB die Internet-Broker ganz markant, während die auf Institutionelle spezialisierten Handelsteilnehmer ohnedies grossteils bereits jetzt auf die internationale Klientel setzen.

Dies wird weiters dazu führen, dass die grossen börsenotierten Unternehmen zunehmend in internationale Hände fallen.

Ich möchte das nicht werten, ist von vielen AGs auch so gewünscht.
Aber: Es werden genau diejenigen sein, die jetzt die Steuer fordern, die dann schreien werden:
"Ausverkauf ans Ausland"!

Will man den Inländer diskriminieren, indem man die Aktie diskriminiert?

Daher: Der Link zum Eintragen und Weitersagen: http://www.boerse-express.com/liste




(28.10.2010)

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Christian Drastil
Der Namensgeber des Blogs. Ich funktioniere nach dem Motto "Trial, Error & Learning". Mehrjährige Business Pläne passen einfach nicht zu mir. Zu schnell (ver)ändert sich die Welt, in der wir leben. Damit bin ich wohl nicht konzernkompatibel sondern lieber ein alter Jungunternehmer. Ein lupenreiner Digital Immigrant ohne auch nur einen Funken Programmier-Know-How, aber - wie manche sagen - vielleicht mit einem ausgeprägten Gespür für Geschäftsmodelle, die funktionieren. Der Versuch, Finanzmedien mit Sport, Musik und schrägen Ideen positiv aufzuladen, um Financial Literacy für ein grosses Publikum spannend zu machen, steht im Mittelpunkt. Diese Dinge sind mein Berufsleben und ich arbeite gerne. Der Blog soll u.a. zeigen, wie alles zusammenhängt und welches Bigger Picture angestrebt wird.
Christian Drastil

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