Recon Technology hat den Umsatz im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2026 mehr als verdoppelt. Während das Geschäft mit der Ölfeld-Automatisierung im Ausland boomt, reagierten Anleger am Freitag mit deutlichen Verkäufen auf die verbliebenen Baustellen in der Bilanz.
Der Dienstleister für die Ölindustrie steigerte seine Erlöse in den sechs Monaten bis Ende Dezember 2025 massiv auf 85,0 Millionen RMB. Dies entspricht einem Plus von 102,2 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Maßgeblich verantwortlich für diese Dynamik waren Projekte im Ausland, die allein 44,2 Millionen RMB zum Ergebnis beisteuerten.
Parallel zum Umsatz kletterte der Bruttogewinn um 113,2 Prozent auf 28,5 Millionen RMB. Die Bruttomarge verbesserte sich auf 33,5 Prozent. Diese operative Stärke im Kerngeschäft konnte jedoch nicht alle Sorgen der Marktteilnehmer zerstreuen.
Obwohl Recon Technology den Nettoverlust von 20,7 Millionen auf 7,2 Millionen RMB deutlich reduzierte, bleibt der Weg in die Gewinnzone steinig. Steigende Verwaltungsaufwendungen, die um 19,3 Prozent zunahmen, belasteten das Ergebnis. Zudem brach der Umsatz im Segment Plattform-Outsourcing in der Berichtsperiode komplett weg und fiel auf null.
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Anleger quittierten das Zahlenwerk am 13. März mit einem Kursabschlag von 8,06 Prozent. Bei einer Marktkapitalisierung von rund 38 Millionen US-Dollar reagiert der Titel typisch volatil auf fundamentale Nachrichten, da die Abhängigkeit von großvolumigen Einzelprojekten hoch bleibt.
Das Unternehmen verfügt zum Stichtag über einen Kassenbestand von 75,1 Millionen RMB. Diese Liquidität bietet Spielraum, um die internationale Expansion voranzutreiben und die operative Effizienz zu steigern. Das Erreichen der nachhaltigen Profitabilität hängt nun maßgeblich davon ab, ob das Management die Verwaltungskosten stabilisieren kann, während die Projektpipeline in der Ölfeld-Automatisierung weiter abgearbeitet wird.
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