Ein deutliches Plus gab es vom heimischen Markt zu melden, der ATX konnte mit einem satten Zuwachs von 2,4% den Handel beenden. Auch in Wien regierte die Hoffnung, dass die Omikron-Variante weniger wirtschaftlichen Schaden als befürchtet anrichten könnte, zudem gaben auch wichtige Konjunkturdaten aus China und den USA Auftrieb, in den beiden größten Volkswirtschaften der Welt lag der Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe über der Wachstumsschwelle von 50 Punkten, während er allerdings in China positiv überraschen konnte, fiel er in den USA schwächer als erwartet aus. Ansonsten gab es wieder einmal nur wenig Neuigkeiten zu den einzelnen Unternehmen. Die Österreichische Post erwartet für das Jahr 2021 einen neuen Paketrekord dank des E-Commerce-Wachstums, auch für dieses Jahr wird mit weiteren Zuwächsen gerechnet, allerdings in geringerem Ausmaß, das Logistikunternehmen konnte gestern einen Anstieg von 1,7% erzielen. Die Banken konnten zum Teil deutlich von der Stärke des Sektors in Europa profitieren, vor allem die Erste Group, die um stolze 4,2% zulegen konnte, aber auch die Raiffeisen Bank International mit einer Verbesserung von 3,9%, nicht ganz mithalten konnte da die Bawag, aber auch hier gab es einen Anstieg von 1,1%, und die kleinere Addiko Bank konnte um 1,8% vorrücken. Stark waren gestern auch die Ölwerte dank anziehender Rohstoffpreise, die OMV ging mit einem Aufschlag von 2,9% aus dem Handel, für Schoeller-Bleckmann gab es einen Zuwachs von 1,7%. Einen guten Tag hatten auch die Bauunternehmen, die Porr konnte sich um 0,4% steigern, für Strabag gab es einen etwas deutlicheren Anstieg von 2,2%. Ans untere Ende der Kursübersicht rutschte die Amag mit einem Minus von 1,2%, auch UBM Development wurde verkauft, für den Immobilienentwickler gab es einen Rückgang von 1,1%. Sonst gab es nur einen weiteren Wert, der im Minus endete, nämlich Marinomed mit einem Abschlag von 0,9%. Sehr gut nachgefragt war Do & Co, für das Cateringunternehmen ging es um 3,7% nach oben, auch Mayr-Melnhof wurde gekauft, der Kartonhersteller endete mit einer Verbesserung von 3,6%.
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