ATX-Trends: Flughafen Wien, Lenzing, Do&Co, Bawag, RBI, Addiko, Zumtobel ...

Der heimische Aktienmarkt verbuchte am Montag Verluste. Der ATX startete den Handel auf grünem Terrain, fiel aber dann schließlich ins Minus. Zum Handelsende stand schließlich ein Verlust von 1,6% bzw. 2.217,05 Punkte fest. Die festen Werte, unterstützt von guten Konjunkturnachrichten aus Asien bescherten dem Markt einen guten Start. Chinas Stimmungsindikatoren deuten auf eine weitere Erholung der Wirtschaft hin, Japans Industrie wuchs auch im Juli weiter. Die gute Stimmung konnte sich aber letztlich nicht halten. Gewinner des Tages waren Flughafen Wien mit plus 5,05% und Lenzing mit einem Plus von 2,6%. Zu den Verlieren gehörte Do & Co mit einem Abschlag von 3,55%. Auch die heimischen Banken hatten einen schlechten Tag, Bawag schloss 3,55% tiefer, gleich dahinter die RBI mit minus 2,79%. Besser ging es der kleinen Addiko Bank, die einen Gewinn von 0,74% einfahren konnte.

Zumtobel Group
Im ersten Quartal 2020/21 sank der Gruppenumsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 15,4 % auf €250,8 Mio. Nach dem massiven Umsatzeinbruch von 37% im letzten Monat des abgeschlossenen Geschäftsjahres, dem Tiefpunkt der Umsatzentwicklung, haben sich die Märkte im ersten Quartal leicht erholt. Im Components Segment litt die Zumtobel Group im ersten Quartal zudem unter der Tatsache, dass viele Kunden noch zu Beginn der weltweiten Lockdown-Maßnahmen im vierten Quartal des Vorjahres ihre Vorräte aufgestockt hatten, was zu einer deutlich niedrigeren Auftragslage im ersten Quartal führte. Die regionale Umsatzentwicklung war von Covid-19-bedingten Rückgängen geprägt. Nur einzelne Kernmärkte, allen voran die Schweiz gefolgt von Österreich, verzeichneten keinen zweistelligen prozentuellen Rückgang. Besonders negativ waren die europäischen Märkte Großbritannien, Frankreich und Italien betroffen. Ein leichtes Wachstum trotz Krise wies erfreulicherweise die Region Mittlerer Osten & Afrika aus, dem eine schwache Entwicklung in Asien & Pazifik gegenüberstand. Das um Sondereffekte bereinigte Gruppen-EBIT sank YoY von €15,8 Mio. auf €9,1 Mio. Durch Kosteneinsparungen und Inanspruchnahme von Kurzarbeit konnte trotz zweistelligem prozentuellem Umsatzrückgang ein positives Ergebnis erzielt werden. Das Periodenergebnis fiel auf €3,1 Mio. (Q1 2019/20: €10,9 Mio.). Wie weitreichend und langwierig der weltweite Konjunktureinbruch sein wird, ist derzeit auch für das Management der Zumtobel Group schwer abschätzbar. Daher sieht der Vorstand weiterhin von einer Guidance zur Umsatz-und Ergebnisentwicklung für das Geschäftsjahr 2020/21 ab.

Q1/2020-21: Umsatzerlöse: €250,8 Mio. (243,5e); Betriebsergebnis: €7,0 Mio. (–0,4e); Periodenergebnis: €3,1 Mio. (Vj. 10,9)

 



(01.09.2020)



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Mario Tunkowitsch

Research Wiener Privatbank

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