Aus unserem neuen Börsenbrief: http://www.boerse-social.com/gabb .
Das gestern Vormittag beschriebene ATX-Pattern (Vormittag solala, Nachmittag super) bestätigte sich auch gestern Nachmittag wieder. Auch heute haben wir mal einen ruhigen Vormittag und so komme ich gleich zu einem anderen wichtigen Thema: Es gibt erstmals Zahlen zum KESt-Aufkommen.
Ich hatte im Vorjahr mal im Rahmen eines Events von Aktienforum/IV eine Frage zum KESt-Aufkommen gestellt, die nicht beantwortet werden konnte. Man wollte Zahlen nachliefern, ist aber nicht passiert. Erneuert hatte die Frage der Neos-Mandatar Gerald Loacker via parlamentarischer Anfrage. Das Ganze viel detaillierter und für alle fünf Aspekte gleich einzeln für die Jahre 2010 bis 2016 jährlich aufgeschlüsselt. Und siehe da, der neue Finanzminister Hartwig Löger (wie wir wissen, Ex-Uniqa) hat die Antworten innerhalb weniger Tage geliefert. Ich bringe hier Auszüge aus seiner Stellungnahme mit kleinen Kommentaren dazu.
In der Folge Löger kursiv:
"Auf die an meinen Amtsvorgänger (Anm. Schelling) gerichtete schriftliche parlamentarische Anfrage Nr. 20/J vom 17. November 2017 der Abgeordneten Mag. Gerald Loacker, Kolleginnen und Kollegen beehre ich mich Folgendes mitzuteilen:
Zu 2.: Wie hoch ist das Steueraufkommen durch die „KESt I“ aus Dividenden-Zahlungen bei Aktien („Iaufende Erträge“)? "Die für Dividenden gemäß § 27 Abs. 2 Z 1 EStG 1988 entrichtete KESt I (‚Zahlungen‘) wird im Detailbudget 16.01.01.00 auf der Finanzposition Konto 8302.904 ausgewiesen. Die Nettozuflüsse durch Entrichtungen im jeweiligen Haushaltsjahr stellen sich wie folgt dar. 2010: 1,251 Mrd. Euro, 2011: 1,449 Mrd. Euro, 2012: 1,179 Mrd. Euro, 2013: 1,308 Mrd. Euro, 2014: 1,578 Mrd. Euro, 2015: 2,638 Mrd. Euro, 2016: 1,284 Mrd. Euro."
Anm: Freilich besitzen die Österreicher nicht nur österreichische Aktien, aber der scharfe Rückgang von 2015 auf 2016 kann auch damit zusammenhängen, dass wir eben ein Jahr hatten, in dem der der ATX (wie sonst nur Athen) eine negative Gewinnsumme aller 20 Unternehmen aufwies, was sich auch in den Dividenden widerspiegelte. 2017 müsste es wieder nach oben gegangen sein, sonst wäre es Alarmsignal für die Aktionärsquote.
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