Die Viemed Healthcare-Aktie stürzte am Mittwoch nach Vorlage der Quartalszahlen dramatisch ab. Trotz übertroffener Gewinnerwartungen brach der Kurs um 11,58 Prozent auf 8,03 Dollar ein. Im vorbörslichen Handel heute verlor der Titel weitere 14,43 Prozent und rutschte auf 7,77 Dollar. Was ist da los?
Der Heimgesundheitsdienstleister meldete für das vierte Quartal 2025 einen Gewinn je Aktie von 0,14 Dollar – das lag über den von Analysten prognostizierten 0,13 Dollar. Doch der Umsatz enttäuschte: Mit 76,18 Millionen Dollar verfehlte Viemed die Markterwartung von 77,6 Millionen Dollar um 1,83 Prozent. Diese Lücke reichte aus, um die Anleger zu verschrecken.
Für das Gesamtjahr 2025 erreichte das Unternehmen mit 270,3 Millionen Dollar Umsatz immerhin ein Plus von 21 Prozent gegenüber 2024. Das bereinigte EBITDA kletterte auf einen Rekordwert von 61,4 Millionen Dollar. Der freie Cashflow verdoppelte sich sogar auf 28,1 Millionen Dollar.
Die Patientenzahl im Beatmungsgeräte-Segment stieg zum Jahresende auf 12.259 – ein moderates Wachstum von nur vier Prozent. CEO Casey Hoyt räumte ein, dass das Unternehmen derzeit die Anpassung an neue Medicare-Bestimmungen durchläuft. Die National Coverage Determination wurde verschärft, was zu strengeren Qualifikationskriterien für Patienten führt.
Die gute Nachricht: Im Januar verzeichnete Viemed einen der stärksten Monate für neue Beatmungsgeräte-Installationen in der Unternehmensgeschichte. Bei Medicare Advantage-Ablehnungen, die vor Verwaltungsrichtern angefochten wurden, erreichte man eine Erfolgsquote von 100 Prozent. Das stärkt die Position für das laufende Jahr.
Während das Kerngeschäft schwächelt, zeigen neuere Bereiche starke Dynamik. Die Patientenzahl im Schlaftherapie-Segment explodierte um 62 Prozent auf 34.528. Die Resupply-Patienten legten um 49 Prozent auf 36.561 zu. Das Geschäft mit Maternalprodukten – seit der Lehan's-Übernahme im Juli 2025 – steuerte bereits neun Millionen Dollar zum Jahresumsatz bei.
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Für 2026 prognostiziert Viemed einen Umsatz zwischen 310 und 320 Millionen Dollar, was einem Wachstum von etwa 17 Prozent entspricht. Das bereinigte EBITDA soll auf 65 bis 69 Millionen Dollar steigen. Das erste Quartal dürfte allerdings flach bis leicht rückläufig ausfallen, bevor ab dem zweiten Quartal ein sequenzielles Wachstum von drei bis fünf Prozent pro Quartal einsetzt.
Das Unternehmen kündigte zudem ein neues Aktienrückkaufprogramm an. Bis März 2027 können bis zu 1,93 Millionen Aktien zurückgekauft werden – rund fünf Prozent des ausstehenden Kapitals. Mit 13,5 Millionen Dollar Cash und praktisch keiner Nettoverschuldung sieht sich das Management finanziell gut aufgestellt.
Die aktuelle Kursschwäche bietet eine interessante Konstellation: Analysten stufen die Aktie mit einem starken Kaufrating ein. Die Kursziele reichen von 11 bis 15 Dollar – das bedeutet ein Aufwärtspotenzial von 42 bis 93 Prozent vom aktuellen Niveau.
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