Morgan Stanley trennt sich von rund 2.500 Mitarbeitern – das entspricht etwa 3 Prozent der gesamten Belegschaft. Die Entlassungswelle rollt seit vergangener Woche durch alle drei großen Geschäftsbereiche der US-Investmentbank: Investment Banking und Trading, Vermögensverwaltung sowie Asset Management. Der Großteil der Kündigungen erfolgte gestern.
Die Stellenstreichungen betreffen nicht nur die amerikanischen Standorte, sondern ziehen sich durch das internationale Netzwerk der Bank. Morgan Stanley reiht sich damit ein in eine Serie von Personalabbau bei großen US-Konzernen.
Was unterscheidet diese Entlassungswelle von früheren Restrukturierungen? Branchenbeobachter sehen einen klaren Zusammenhang mit dem Vormarsch künstlicher Intelligenz. Jack Dorseys Block Inc hatte Ende Februar bereits 40 Prozent seiner Stellen gestrichen, Amazon kündigte im Januar den Abbau von 16.000 Arbeitsplätzen an.
Der gemeinsame Nenner: Viele dieser Kürzungen werden mit Produktivitätsgewinnen durch KI-gestützte Prozesse begründet. Was früher Teams von Analysten erledigten, übernehmen zunehmend automatisierte Systeme.
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Auffällig ist die geräuschlose Durchführung der Maßnahme. Während andere Konzerne ihre Restrukturierungen medienwirksam kommunizieren, vollzieht Morgan Stanley den Personalabbau ohne offizielle Stellungnahme. Auf Anfragen von Nachrichtenagenturen reagierte die Bank bislang nicht.
Die zeitliche Streuung über mehrere Tage deutet auf eine koordinierte, aber diskret durchgeführte Aktion hin. Für die betroffenen Mitarbeiter bedeutet dies jedoch die gleiche harte Realität: In einer Branche, die traditionell von Personalfluktuation geprägt ist, verschärft sich der Wettbewerb um verbleibende Positionen weiter.
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