Im börsenradio-Interview sagt CEO Andreas Grasser zum Ziel, die Profitabilität zu erreichen: „Dass wir EBIT positiv werden, wollen wir schaffen, indem sich unsere werthaltigen Assets, allen voran jene aus der Immunologie, in Form von Partnerschaften monetarisieren. Das Geschäftsmodell ist so angelegt, dass man zunächst investiert und wenn die Investitionen funktionieren, man dann ins Geldverdienen kommt. Wir hoffen, dass das jetzt bald eintritt."
Zu den Partnerschaften: „Hinsichtlich der Partnerschaft mit P&G in den USA hoffen wir, dass wir im Q1 Updates bringen können und die Zulassung dann zeitnah erfolgen kann, sodass wir die Saison 2024/2025 noch mitnehmen können. Der US-Markt ist etwa doppelt so groß wie der gesamte Westeuropäische. Das Carragelose-Geschäft macht aktuell einen Deckungsbeitrag von 3 bis 4 Mio. Euro im Jahr. Wenn sich das nur aus einem US-Geschäft mehr als verdoppeln würde, dann würde es uns schon sehr helfen auf dem Weg zur Profitabilität. Bei P&G handelt es sich um eine Lizenzpartnerschaft, die Produktion wird voraussichtlich in Europa stattfinden müssen, weil sie hier etabliert ist. P&G wird dann aber auf die eigenen Ressourcen zurückgreifen. In Mexiko ist im nächsten Jahr Launch, die Zulassung haben wir bereits. Mexiko ist von der Marktgröße vergleichbar mit UK, wo wir mit zwei Marken vertreten sind. Das heißt, es kommt ein schönes zusätzliches Geschäft, das uns auf unserem Wachstumsweg helfen sollte. Auch Japan ist sehr spannend, weil der Markt sehr groß ist, aber regulatorisch viel komplizierter als Europa, Mexiko oder die USA. In China macht unser Partner für das Allergie-Produkt Budesolv Fortschritte. Es ist aber so, dass man die Zulassungsstudien in den asiatischen Ländern wiederholen muss. Die Vorbereitung dafür passiert gerade. Es wird also noch etwas dauern, bis wir dort Umsätze aus den Produktverkäufen erreichen. Wir rechnen aber im kommenden Jahr mit Meilensteinzahlungen.“
Zu Budesolv (Allergie-Spray mit Kortison): „Der allergische Rhinitis-Markt ist ein zweistelliger Mrd.-Markt. Hier sind wir in der Vorbereitung für die Zulassung und hoffen, dass wir im kommenden Jahr mit einem kommerziellen Partner beginnen können. Das sollte auch mit einer Upfront-Zahlung für die Investitionen verbunden sein.“
https://boersenradio.at/page/brn/42745/
(Der Input von boersen radio.at für den http://www.boerse-social.com/gabb vom 22.11.)
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