ATX-Trends: FACC, A1 Telekom Austria, AT&S, Do&Co ...

Zulegen konnte der heimische Markt, wenngleich das Plus für den ATX mit 0,2% doch deutlich geringer ausfiel als bei den großen europäischen Börsen. Auch in Wien war der Handel recht dünn und litt unter mangelnden Impulsen aus den USA, insgesamt herrschte aber eine positive Stimmung. Die am Freitag mit Enttäuschung aufgenommenen Jobdaten aus den USA wurden immer mehr positiv interpretiert, anstelle von Sorgen um die Konjunktur überwog nun die Hoffnung, dass dadurch die lockere Geldpolitik der Fed länger als bisher angenommen fortgesetzt werden könnte. Der Luftfahrtzulieferer FACC meldete einen Großauftrag von Airbus, das Unternehmen wird zukünftig die Leitwerkskomponenten für die A-220 Flugzeuge liefern, über den Auftragswert wurde Stillschweigen vereinbart, es wurde nur mitgeteilt, dass er im dreistelligen Millionenbereich liegen soll, die Aktie konnte gestern um deutliche 8,8% nach oben springen. Bei der außerordentlichen Hauptversammlung der Telekom Austria wurde Christine Catasta, interimistische Leiterin der Staatsholding ÖBAG, in den Aufsichtsrat der Telekom Austria Group gewählt, die Aktie konnte 0,3% zulegen. Vom europaweiten Aufschwung des Technologiesektors konnte AT& S profitieren, der Leiterplattenhersteller verzeichnete einen stolzen Zuwachs von 3,7%.

Die Banken hatten wieder einen gemischten Tag, die Bawag konnte um 0,6% zulegen, für die Erste Group ging es um 0,1% nach unten, Raiffeisen International endete unverändert zum letzten Schlusskurs und die Addiko Bank verzeichnete einen Anstieg von 0,7%. Auch die Ölwerte zeigten eine unterschiedliche Entwicklung, während sich OMV um 0,5% befestigen konnte, musste Schoeller-Bleckmann gestern 0,8% nachgeben. Unter Druck gerieten auch in Wien die Immobilientitel, am schwächsten präsentierte sich s Immo mit einem Rückgang von 1,0%, auch für Immofinanz ging es um 0,6% nach unten, eine positive Ausnahme bildete Warimpex mit einem Anstieg von 0,8%. Schwächster Titel am Montag war Do & Co, das Cateringunternehmen musste einen Abschlag von 2,3% verzeichnen, Semperit war ebenfalls wenig beliebt und endete mit einem Minus von 1,6%. Bei Zumtobel hielten sich die Investoren vor der heutigen Ergebnispräsentation zurück, der Leuchtenhersteller endete 1,0% tiefer. Gesucht war Lenzing, für den Faserhersteller kam es zu einer Verbesserung um 1,9%, auch Agrana wurde gekauft, der Zuckerkonzern konnte 1,6% fester schliessen.

Zumtobel

Zumtobel Group im neuen Geschäftsjahr auf gutem Kurs - Umsatzerlöse im ersten Quartal um      15,4 % auf 289,3 Mio. EUR gestiegen - EBIT mit 20,1 Mio. EUR fast verdreifacht - Periodenergebnis auf 13,4 Mio. EUR erhöht - Ausblick für das laufende Geschäftsjahr 2021/22 trotz erhöhter Rohstoffpreise und anhaltender Knappheit bestätigt.



(07.09.2021)



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Mario Tunkowitsch

Research Wiener Privatbank

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