Die Wiener Börse hat am Mittwoch mit Zuwächsen geschlossen, der ATX konnte mit einem Plus von 0,6% aus dem Handel gehen, zwischendurch hatte das heimische Börsenbarometer noch deutlich höher notiert. In Wien gab es bei den schwergewichteten heimischen Bankentiteln nach den deutlichen Vortagesverlusten klar positive Vorzeichen zu sehen, die Bawag konnte sich um stolze 2,7% verbessern, die Aktionäre der Raiffeisen Bank International konnten sich über ein Kursplus in Höhe von 1,3% freuen und die Erste Group konnte 0,7% stärker aus dem Handel gehen. Flughafen Wien büßte hingegen 6,9% ein, wegen des coronabedingten Einbruchs im Flugverkehr hat der größte heimische Airport Sparmaßnahmen verhängt, der Aufwand wird um 220 Millionen Euro reduziert. Es wird weniger investiert, die zwei größten Bauvorhaben, die man im Sommer beginnen wollte - Sanierung des Pier Ost und Erweiterung des Terminal 3 - liegen laut Vorstand Günther Ofner auf Eis, für den Baubeginn der 3. Piste könnte es, so es Fristen gibt, Aufschübe geben. Voestalpine schloss nach Verlaufsverlusten mit einem Plus 1,1%, der Stahl- und Technologiekonzern fährt die Kurzarbeit in Österreich per 1. Oktober massiv zurück, konkret soll der Anteil der Beschäftigten mit reduzierter Arbeitszeit von zuletzt 35 Prozent auf knapp 23 Prozent sinken. Warburg Research bestätigte sowohl die Kaufempfehlung als auch das Kursziel von 8,0 Euro für Polytec und begründete das mit der derzeit sehr attraktiven Bewertung der Aktie, der Autozulieferer musste dennoch mit einem Minus von 1,7% aus dem Handel gehen. Gewinner des Tages war Schoeller-Bleckmann, der Ölfeldausrüster präsentierte sich deutlich erholt und verzeichnete einen Zuwachs von 3,4%. Auch Do & Co war gesucht, für das Cateringunternehmen ging es um 2,8% nach oben. Die S Immo konnte nach dem schwachen Vortag zulegen und beendete den Handel mit einer 2,5% festeren Notierung, gefragt war auch die EVN, für den Versorger brachte der Tag einen Anstieg von 2,4%. Des Weiteren zählten auch die Telekom Austria und Wienerberger zu den Titeln, die mehr als 2,0% Tagesgewinn erzielen konnten. Auf der anderen Seite musste Andritz ein Minus von 4,4% hinnehmen, in dem Kursrückgang für den Anlagenbauer war aber auch der Dividendenabschlag von rund 1,5% inkludiert. Schwach war auch Zumtobel, für den Leuchtenhersteller ging es um 2,7% nach unten, und auch Porr war wenig beliebt, der Baukonzern notierte am Ende des Tages 2,0% tiefer als noch am Vortag.
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