ATX-Trends: Andritz, Strabag, Porr, FACC ...

Positiv konnte die heimische Börse in die neue Woche starten, für den ATX ging es um 0,6% nach oben. Konjunkturseitig waren Industriedaten aus Deutschland und Stimmungsdaten zur Wirtschaft in der Eurozone gemischt ausgefallen. Während erstere enttäuschten, steigerte sich das Sentix-Konjunkturbarometer im Februar im Vergleich zum Vormonat um 1,7 Punkte auf 16,6 Zähler, Analysten hatten mit einem klar geringeren Anstieg gerechnet. Rückenwind erhielt der österreichische Leitindex von den stark gewichteten Banken, die am Nachmittag in die Gewinnzone drehen konnten, die Bawag konnte 0,9% zulegen, für die Erste Group ging es um 1,1% nach oben, die Raiffeisen Bank International erzielte einen Anstieg von 1,4% und die kleinere Addiko Bank, die allerdings kein ATX-Mitglied ist, konnte 0,5% vorrücken. Die Berenberg Bank lieferte eine positive Studie zu OMV, das Kursziel wurde aber unverändert bei 65,0 Euro belassen, auch an der Kaufempfehlung gab es keine Änderung, der Öl- und Gaskonzern konnte einen kleinen Anstieg von 0,3% erzielen.

Besser lief es da für den zweiten Vertreter aus diesem Sektor, Schoeller-Bleckmann, wo man sich über einen Kurszuwachs von 2,2% freuen durfte. Die Deutsche Bank hob das Kursziel für Andritz vor der Anfang März geplanten Zahlenveröffentlichung von 59,0 Euro auf 63,0 Euro an, die Einstufung als „Buy“ wurde beibehalten, der Anlagenbauer konnte einen Zuwachs von 0,7% erzielen. Gemischt verlief der Handel für die beiden Bautitel, während Porr um 1,3% vorrücken konnte, ging es für Strabag um 1,3% nach unten. An das untere Ende der Kursübersicht rutschte Amag, der Aluminiumkonzern musste mit einem Abschlag von 1,9% aus dem Handel gehen. Einen schlechten Tag hatte auch die Österreichische Post, für das Logistikunternehmen gab es ein Minus von 1,1%. Seit der Bekanntgabe letzte Woche, dass neue Mitarbeiter auf Grund der guten Auftragslage gesucht werden, ist FACC deutlich im Aufwind, gestern war der Luftfahrtzulieferer einmal mehr der stärkste Titel des Handels mit einem weiteren deutlichen Anstieg von 5,3%, gut nachgefragt war auch Zumtobel, der Leuchtenhersteller konnte gestern um 2,7% vorrücken.



(08.02.2022)



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Mario Tunkowitsch

Research Wiener Privatbank

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