ATX-Trends: A1 Telekom Austria, voestalpine, Addiko, Do&Co, Polytec, Wienerberger ...

Aus den Morning News der Wiener Privatbank: Mit starken Gewinnen konnte der heimische Markt zur Wochenmitte aufwarten, für den ATX gab es eine stolze Verbesserung von 2,6%. Auch in Wien reagierte der Optimismus angesichts der starken Zahlen vieler Unternehmen in Europa, dadurch traten die Unsicherheiten der vergangenen Wochen etwas in den Hintergrund, wenngleich diese Bedrohungen nach wie vor vorhanden sind. Wichtige Impulse könnten die am Donnerstag anstehenden US-Inflationsdaten bringen, von den Zahlen erhoffen die Marktteilnehmer Hinweise auf den Zeitpunkt der erwarteten Zinswende in den USA, gerechnet wird derzeit damit, dass die Fed schon im März mit einer ersten Zinserhöhung der starken Inflation begegnen könnte. In Wien standen gestern zwei Unternehmensberichte im Fokus des Interessen, voestalpine hatte für die ersten neun Monate des Geschäftsjahrs eine Rückkehr in die Gewinnzone gemeldet, nach roten Zahlen ein Jahr zuvor, dank robuster Nachfrage stieg der Umsatz gegenüber dem Vorjahr um rund 37 Prozent, das liess den Stahlkonzern um 5,1% nach oben klettern, einige Analysten kommentierten das Zahlenwerk durchaus positiv und erwarten im laufenden Quartal eine weitere Verbesserung. Gesucht war auch die Telekom Austria nach der Zahlenvorlage, sie schloss mit einem Plus von 1,3%. Das Unternehmen hatte am Vorabend ein Gewinnplus und einen kräftigen Gewinnsprung für 2021 gemeldet, die Umsätze und operativen Ergebnisse fielen solide aus und besser als erwartet, das Nettoergebnis blieb hingegen hinter den meisten Schätzungen zurück. Die Banken hatten einen sehr guten Tag, für die Bawag ging es um 3,7% nach oben, die Erste Group konnte sich um 3,0% verbessern, die Raiffeisen Bank International erzielte ein Plus von 3,3% und auch die Addiko Bank konnte 2,4% zulegen. Keiner der im prime market gelisteten Titel endete gestern im negativen Bereich, am schwächsten waren UBM Development, Warimpex und Immofinanz, diese Immobilienwerte schlossen allesamt prozentuell unverändert. An die Spitze der Kursübersicht konnte sich Do & Co setzen, für das Cateringunternehmen brachte der Handel einen Anstieg von 5,4%, auch Palfinger war gut nachgefragt, der Kranhersteller schaffte mit einem Anstieg von 3,9% eine eindrucksvolle Erholung nach dem starken Rückgang am Vortag. Gesucht war auch Polytec, der Autozulieferer endete mit einem Plus von 3,9%, und Wienerberger wurde ebenfalls gekauft, für den Ziegelhersteller ging es um 3,8% nach oben.



(10.02.2022)



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Mario Tunkowitsch

Research Wiener Privatbank

>> https://www.wienerprivatbank.com


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